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mörderschnitzel schrieb am 22.2. 2026 um 21:08:41 Uhr über

Terpentinnachmittage

an manchen Sommernachmittagen hatte ich nur eine kleine Flasche mit fünfzig Milliliter Terpentin, einer Schachtel Streichhölzer und einem Schraubdeckel für Konservengläser (Aldis Apfelmuß gab es damals regelmäßig zu Kartoffelpfannkuchen) in der Hosentasche. Ich verkroch mich irgendwo auf dem feld oder sogar auch im Wohngebiet hinter ein paar dicht stehenden Tannen, setzte mich auf den Boden, der war schön warm voller brauner Tannennadeln und weich, zündete den Dosendeckel an in den ich etwas terpentin goß und schaute auf die Flamme. Dieses kleine Weihnachten machte ich mir öfter und es hat niemals irgendein anderer Erwachsener oder einer meiner Brüder mitgekriegt. Die waren ja auch alle noch klein. Und ich war sehr vorsichtig schon kmmer daß ich nicht erwischt wurde. Irgendeine Frau aus der Odenwaldstraße wo das Grüppchen Tannenbäume stand hat dann aber anscheinend mich dann doch hinter den tannenbäumen erspäht, mich das aber nicht merken lassen und es Mutter erzählt, die stellte mich zur rede, ich tat das irgendwie ab, aber diese Stelle zum Sitzen und Feuerchen kucken war ab dem zeitpunkt gestorben


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