Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 6, davon 6 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 3 positiv bewertete (50,00%)
Durchschnittliche Textlänge 477 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,167 Punkte, 2 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.7. 2002 um 09:18:50 Uhr schrieb
nudelchen über zurücklehnen
Der neuste Text am 14.11. 2008 um 08:30:48 Uhr schrieb
mcnep über zurücklehnen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 2)

am 8.4. 2004 um 15:18:00 Uhr schrieb
Dieter Meier über zurücklehnen

am 12.7. 2002 um 09:18:50 Uhr schrieb
nudelchen über zurücklehnen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zurücklehnen«

mcnep schrieb am 14.11. 2008 um 08:30:48 Uhr zu

zurücklehnen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ein mehrfach gebrauchter Topos bei Theodor Fontane:

»Sie lehnte sich zurück und gähnte heimlich hinter der vorgehaltenen Hand.« '(Im Schloß')

»Er warf die Zigarette fort, lehnte sich zurück und wiederholte: «Warum nicht wiedersehen?»« (Cécile, 17. Kap.)

»Und dann nahm er seinen Platz wieder ein und lehnte sich zurück und schloß die Augen.« (Stine, 15. Kap.)

Die unangefochtene Königin des Zurücklehnens aber ist Marie von Ebner-Eschenbach; wohl nirgends wird so viel im Sitzen entspannt wie bei ihr:

»Er schloß die Augen, lehnte sich zurück und dachte: Ich werde heute nicht lernen können.« (Der Vorzugsschüler)

»Sie sah darin eine Aufforderung seiner Gastfreundschaft, sich's recht bequem bei ihm zu machen, lehnte sich zurück und betrachtete sein Profil.« (Unsühnbar)

»Er streckte die Beine aus, lehnte sich zurück und stöhnte: «Da hab ich's." (ebd.)

»Der Alte lehnte sich zurück und schloß seine kleinen, blauen Augen, die immer in Tränen zu schwimmen schienen.« (Maslans Frau)

»Er lehnte sich zurück an die Stakete, kreuzte die Beine und nahm eine gleichgültige Miene an.« (Das Gemeindekind)

»Lotti lehnte sich zurück und schloß die Augen.« (Lotti, die Uhrmacherin)

»Regula lehnte sich zurück, sie kreuzte die Arme, sie schloß die Augen.« (Bozena)

Kurz und gut: Marie von Ebner-Eschenbach muss nicht nur als eine Vorkämpferin der modernen, aktiven Frau, sondern auch als Streiterin wider die steife Sitzkultur ihrer Zeit wiederentdeckt werden. Lange vor Pilates und Feldenkrais verordnet sie ihren Helden das, was ihnen in der Gesellschaft verwehrt wird, eine ungezwungene Sitzhaltung. Ich bin sicher Marie von Ebner-Eschenbach hätte den Sitzball ebenso sehr wie das Frauenwahlrecht bejubelt.

Einige zufällige Stichwörter

r
Erstellt am 9.8. 2001 um 20:19:22 Uhr von ein neugieriger Zeitgenosse, enthält 65 Texte

halbgötter
Erstellt am 11.7. 2003 um 13:42:18 Uhr von E256 in Rostock, enthält 6 Texte

Jeanshose
Erstellt am 25.5. 2005 um 12:51:41 Uhr von Jana, enthält 42 Texte

Trilemma
Erstellt am 9.9. 2024 um 19:09:11 Uhr von ungerichteter Graf, enthält 2 Texte

abstruse-Ehrentitel
Erstellt am 19.8. 2002 um 18:54:28 Uhr von Rufus, enthält 14 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0249 Sek.