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Liamara, am 31.3. 2004 um 22:44:23 Uhr
Bibliothek

Die Stadtbücherei Stuttgart hat dank RFID jetzt die Selbstverbuchung eingeführrt. Ein netter Mann steht bereit und erklärt den willigen Besuchern, wie das System funktioniert. Das ist einerseits natürlich ein löblicher Kundenservice, andererseits wäre es sinnvoller gewesen, eine selbsterklärende Oberfläche zu schaffen, die auf einfache Weise durch das Programm führt. Man hat das versucht; und es ist auch nicht so schlecht geworden. Es gibt im Grunde nur vier Handlungen: den Bibliotheksausweis in einen Schlitz einführen, ihn wieder entnehmen, den Bücherstapel auf eine bestimme Fläche legen und den Startknopf drücken. Ich denke, zum Schluss muss man noch einmal etwas bestätigen, aber das alles ist leicht und es geht schnell. Das Problem ist nur, es gibt zwei Tücken: man kann nie mehr als fünf Bücher gleichzeitig verbuchen, und man darf seinen Bücherstapel nicht sofort auf die Verbuchungsfläche legen. Das jedoch kann nur der nette Mann erklären, das Programm tut es nicht. Wer auch immer die Oberfläche gestaltet hat, hat das vergessen zu erwähnen; und offenbar kam niemand auf die Idee, zusätzlich eine kurze Gebrauchsanweisung neben die Terminals zu legen. Usability und gesunder Menschenverstand, von beidem nur ein bisschen. Nachbessern!


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