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Der Clown Noli kam grinsend aus der Manege zurück, sein Gesicht noch glänzend von Schweiß und schmierigem Clownsfett. »Hat's gefallen?«, fragte er den Direktor, der hinter den Kulissen auf einem umgedrehten Fass saß und Pfeife rauchte.
»Wie immer, Noli, wie immer«, brummte der alte Mann, ohne aufzublicken. Seine Stimme klang nach staubigem Samt und abgenutzten Schuhen. Dann schnippte er Asche weg und musterte den Clown mit einem Blick, der schon hundert Narren hatte kommen und gehen sehen. »Aber jetzt erzähl mir mal, was du da vorhast mit diesem... Bleaching-Unsinn.«
Noli zog ein kleines Fläschchen aus seiner riesigen Hosentasche, hielt es wie einen Schatz hoch. Die Flüssigkeit darin schimmerte trübe im schwachen Licht der Arbeitslampe. »Das hier, Chef, das ist Zukunft. Kein mehr Abendschminke abwischen, kein mehr morgens neu auftragen. Einmal gemacht, immer Clown.« Seine Augen glänzten dabei fast fanatisch.
Der Direktor schnaubte. »Und dann? Willst du auch noch deine Nase operieren lassen, dass sie für immer rot bleibt? Und die Füße gleich so groß wachsen lassen, dass keine Schuhe mehr passen?« Er klopfte seine Pfeife aus, stand auf und trat so nah an Noli heran, dass der Clown den Geruch von altem Tabak und Zirkusboden roch. »Ein Clown, Noli, der ist nur ein Clown, weil er es jeden Tag aufs Neue sein will. Nicht weil irgendein Zeug ihn dazu macht.«
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