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mit durchgedrücktem rücken auf dem sessel hockend, ohne die lehne zu berühren, ihre hände im schoß gefaltet, blickt die psychologin behan geradewegs an. behan bemüht sich , nicht zu blinzeln, dem blick ihrer meergrünen, mandelförmig geschwungenen augen standzuhalten.
entspannen sie sich, sagt sie und ihre lippen sind zu einem geraden strich zusammengelegt.
wieder öffnet sich ihr mund, entspannen sie sich.
eine magische abfolge von wörtern, immer dieselben.
entspannen sie sich.
behan spürt, wie sich sein rücken und das untere becken förmlich an die auflage der ruheliege anschmiegen. ein unbeschreiblich wohltuendes wonnegefühl durchströmt ihn und er merkt, daß sich sein schwanz und die hoden vor erregung zusammenziehen und hart werden.
auf behans stirne bilden sich leichte schweißperlen.
ach, eigentlich soll es mir egal sein, sie ist ja ärztin und wird sowas schon öfter erlebt haben, denkt er sich.
entspannen sie sich, hört er wieder an seine ohren dringen.
entspannen sie sich. er merkt eine veränderung seines bewußtseinszustandes.
bilder tauchen vor seinen geschlossenen augen auf.
eine wiese im sonnenlicht, ein birkenbaum, ein fuchskopf der groß und größer wird bis ihn der blick aus den tieraugen zu verschlingen scheint.
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