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Rasputnik, am 23.2. 2006 um 17:29:30 Uhr
Osho

»Das kommt mir alles so bekannt vor« denkt man sich wenn man die Niederschriften der Antworten des Meisters auf von Sannyasins gestellte Fragen hört. Kein Wunder Bhagwan hat Philosophie studiert, damals in Indien und das hat ihm so gut gefallen, dass er beschlossen hat, der neue Diogenes zu werden. Dabei hat er sich bei so ziemlich allen Philosophen quer durch die Epochen bedient und deren Ergüsse zu einem erfrischend pseudoreligiösen Cocktail zusammengemixt. Eigentlich bewundernswert, wenn da nicht diese im laufe der Zeit entstandenen Spleens wären, wie die Flotte an Rollce Royces, die er sein Eigen nannte und die hermetisch abgeriegelten festungsartigen Samadhi-Camps für Osho-Club-Mitglieder. Gegen Ende sass er dann sogar eine Zeit lang in den USA im Gefängniss, weil man ihn als Gefahr für den American Dream ansah. Dieser wäre nämlich verloren gewesen wäre Amerika mit Oshos Hilfe erwacht. Kurz nach seiner Entlassung litt Bhagwan Shree Rajneshs physischer Körper an Vergiftungserscheinungen, denen er im Alter vom 59 Jahren erlag.
Alles in allem ein Prima Stoff für eine Hollywoodbiographie ala Aviator.
Apropos, bin schon gespannt auf den Aleister Crowley Film der in Planung ist.


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