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ja, Eroberer, ja - du wirst unsterblich sein.
Röchelnd hofft es der Greis, du wirst unsterblich sein,
Und der Wais und die Witwe
Hoffen, du wirst unsterblich sein.
Schau gen Himmel, Tyrann - wo du der Sämann warst, Dort vom Blutgefild stieg Todeshauch himmelan Hinzuheulen in tausend
Wettern über dein schauendes
Haupt! wie bebt es in dir! schauert dein Busen! - Ha! Wär mein Fluch ein Orkan, könnt durch die Nacht einher Rauschen, geißeln die tausend
Wetterwolken zusammen, den
Furchtbar brausenden Sturm auf dich herunter fliehn, Stürmen machen, im Drang tobender Wolken dich Dem Olympus itzt zeigen,
ltzt begraben dem Erebus.
Schauer', schauer' zurück, Würger, bei jedem Staub, Den dein fliegender Gang wirbelnd gen Himmel weht:
Es ist Staub deines Bruders,
Staub, der wider dich Rache ruft.
Wenn die Donnerposaun Gottes vom Thron itzt her Auferstehung geböt - aufführ im Morgenglanz Seiner Feuer der Tote,
Dich dem Dichter entgegen riss',
Ha! in wolkigter Nacht, wenn er herunterfährt,
Wenn des Weltgerichts Waag durch den Olympus schallt,
Dich, Verruchter, zu wägen
Zwischen Himmel und Erebus,
An der furchtbaren Waag aller Geopferten
Seelen, Rache hinein nickend, vorübergehn
Und die schauende Sonne
Und der Mond und die horchende
Sphären und der olynp, Seraphini, Cherubi"
Erd und Himmel hinein stürzen sich, reißen sie
in die Tiefe der Tiefen,
Wo dein Thron steigt, Eroberer'
und du da stehst vor Gott, vor dem olyrnpus da,
Nirnmer weinen und nun nirnmer Erbarmen flehn,
Reuen nimrner und riirnrner
Gnade finden, Erobrer, kannst -
0 dann stürze der Fluch, der aus der glübenden
Brust mir schwoll, ir, die Waag, donnernd wie fallende
Himmel - re ße die Waage
Tiefer, tiefer zur Höll hinab!
Dann, dann ist au h ein Wunsch, ist "in gefluchtester,
Wärmster, heißester Fluch ganz dann gesättiget,
li ich mit voller
0 dann wi
Wonn, mit allen EntzÜckungen
Am Altare vor dir, R@chtey, im Staube mich
Wälzen, jauchzend den Tag, wo er gerichtet ward,
Durch die Ewigkeit feiren, r,
Will ih nennen den schönen -fagl
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