Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 13, davon 13 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 11 positiv bewertete (84,62%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.1. 2003 um 11:32:43 Uhr schrieb
Geraldine über JorgeLuisBorges
Der neuste Text am 6.10. 2010 um 09:58:27 Uhr schrieb
Höflich über JorgeLuisBorges
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1)

am 6.10. 2010 um 09:58:27 Uhr schrieb
Höflich über JorgeLuisBorges

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »JorgeLuisBorges«

Omega schrieb am 9.3. 2003 um 21:35:26 Uhr zu

JorgeLuisBorges

Bewertung: 4 Punkt(e)

»Tlön, Uqbar, Orbis Tertius«

____________

"Ich verdanke der Konjunktion eines Spiegels und einer Enzyklopädie die Entdeckung Uqbars.

Der Spiegel beunruhigte das Ende eines Ganges in einem Landhaus der Calle Gaona in Ramos Mejia; die Enzyklopädie nennt sich fälschlich »The Anglo-American Cyclopaedia« (New York, 1917) und ist ein wortgetreuer, wenn auch saumseliger Nachdruck der Encyclopaedia Britannica von 1902.

Der Vorfall ereignete sich vor etwa fünf Jahren. Bioy Casares hatte an diesem Abend mit mir zusammen gespeist, und es war zwischen uns zu einem langwierigen Streitgespräch über die Ausarbeitung eines Ich-Romans gekommen, dessen Erzähler Tatsachen auslassen oder entstellen und sich in verschiedenerlei Widersprüche verwickeln sollte, wodurch ein paar wenigen Lesern - ganz wenigen Lesern allerdings - die Ahnung einer grausamen oder trivialen Wirklichkeit aufgehen sollte. Vom entfernten Ende des Ganges her belauerte uns der Spiegel..."

doG schrieb am 26.12. 2006 um 14:40:56 Uhr zu

JorgeLuisBorges

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dazu folgendes Zitat von Franz Lynch aus einem Zeitungsartikel in der argentischen La Nocturna, am 13.7.1969 " (...)
Bei der durchsicht alter tagebücher stieß ich auf folgende aufzeichnungen, die die wichtigsten ereignisse meines lebens zur Folge haben sollten und mich außerdem in eine erotische geschichte verwickelten.
"6.8.1959: heute verirrte ich mich in der alten stadt.
besonders unangenehm war der einsetzende regen, denn ich hatte keinen regenschirm mitgenommen. meiner menschenscheue nachgebend entschloss ich mich niemanden nach den weg zu fragen und begab micht stat dessen auf die suche nach einen orientierungspunkt. so gelang ich schließlich durch mehrere gassen endlich an eine haltestelle. ich entschied mich einen bus in die innenstadt zu nehmen und stellte mich, um mich vor dem regen zu schützen, meine scheue überwindend, zu einer gruppe von menschen in die bushaltestelle unter.
Dort schnappte ich gesprächsfetzen, zwischen einem mann im dreiteiler mit hut und einer eleganten frau, mit der ich unwillkürlich, ich weis nicht warum, ägypten assoziierte, auf. der ältere herr ».. und in diesem traum schrieb ich heute nacht mit goldener tinte eine geschichte auf einen globus. damals war ich ein anderer, aber ich fühle mich trotzdem wie ich selbst. auf einem mir unbekannten kontinent an einem fremden meer. was ich irgendwie wußte, obwohl nichts darauf hinwies. das haus, in dem ich mich aufhielt, sah genauso aus wie das haus meiner eltern in quito. das wunderte mich, da es bereits im winter 1957 ausbrannte.« Die Frau, die die ganze Zeit in den Regen gesehen hatte, wandte sich zu ihm und sagte: » das ganze erinnert mich an leopoldo lugones... wie wenn borges eine lugones geschichte träumt...« von dem eindruck den die berühmten namen auf mich machten merklich beeindruckt, wurde ich unruhig werden. Ein Gefühl, dass nicht lange anhielt, den es wurde von großer überraschung abgelößt. Denn plötzlich gleitete ich hinweg. Nicht in gedanken, sondern tatsächlich. ich fühlte mich, mich abziehen und entschwebte erst meinem körper, dann, die haltestelle verlassend, in die höhe des regnerischen nachmittags. etwa auf halber höhe zu den häuserdächern sah ich feinstoffliche abbilder - imagos - des im gespräch vertieften pärchens. sie musterten mich, machten aber keinen unfreundlichen eindruck. erst jetzt bemerkte ich das ich mich selbst ebenfalls verdoppelt hatte. hier oben schwebend stand ich gleichsam aber immer noch ebenfalls in der haltestelle, dort merklich von den berühmten namen, hier von der mir ungewohnten Lage beeindruckt, komischerweise aber keinesfalls beunruhigt..."

Ich wachte schweissgebadet auf.

Ich wachte schweissgebadet auf."

Ich wachte schweissgebadet auf.

Geraldine schrieb am 10.1. 2003 um 11:51:15 Uhr zu

JorgeLuisBorges

Bewertung: 5 Punkt(e)

»Ich habe mir das Paradies immer wie eine Art Bibliothek vorgestellt

JorgeLuisBorges

belletriste schrieb am 10.1. 2003 um 11:38:30 Uhr zu

JorgeLuisBorges

Bewertung: 3 Punkt(e)

Liebe Geraldine,
üner Borges gäbe es so viel Interessantes zu erzählen: der blinde Bibliothekar, der lebensverzagte, der von Phantasmen verfolgte.
Mich ärgern deine papierenen Assoziationen.

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