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jorge schrieb am 23.6. 2000 um 14:24:31 Uhr über

hyperlache

Zweites Axiom: Die Anzahl der orthographischen Symbole istf¸nfundzwanzig.* Diese Feststellung ermˆglichte es vor dreihundert Jahren, eine allgemeine Theorie der Bibliothek zu formulieren und das Problem, das keine Vermutung entschl¸sselt hatte, befriedigend zu lˆsen: die formlose und chaotische Beschaffenheit fast aller B¸cher. Eines, das mein Vater in einem Sechseck des Umgangs f¸nfzehnhundertvierundneunzig erblickte, bestand aus den Buchstaben MCV, in perverser Wiederholung von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein anderes (das in dieser Zone oft konsultiert wird) ist ein reines Buchstabenlabyrinth, aber auf der vorletzten Seite steht: O Zeit deine Pyramiden. Man ersieht hieraus: auf eine einzige verst‰ndliche Bemerkung entfallen Meilen sinnloser Kakophonien, sprachlichen Plunders, zusammenhangloses Zeugs. (Ich weifl von einer wilden Region, in der die Bibliothekare die abergl‰ubische und eitle Jagd nach dem Sinn in B¸chern verschm‰hen und die Lekt¸re mit Traumdeuterei und Handlesekunst vergleichen... Sie geben zwar zu, dafl die Erfinder der Schrift die f¸nfundzwanzig Natursymbole nachgeahmt haben; sie behaupten jedoch, dafl diese Anwendung zuf‰llig sei und die B¸cher an sich nichts bedeuteten. Diese Anschauung geht, wie man sehen wird, nicht vˆllig fehl.)


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