Ich fuhr durch die Berge, in der kalten Nacht
Fenster offen, die Sterne voller Macht
Das Radio spielte mein Lieblingssong
Doch dann sah ich etwas, das zog mich in den Bann
Ein Schatten überquerte die gelbe Linie
Ein schwerer Schritt, ein Grizzly-Signal
Ich trat auf die Bremse, hielt den Atem an
Ein Bär auf der Straße, wild und dann...
Da ist ein Bär auf der Straße, er macht seinen Weg
Geht durch das Mondlicht, ihm ist alles egal, was man sagt
Mit einem Brüllen und einem Blick, er ist der König auf seinem Thron
Ein Bär auf der Straße, er beansprucht seinen Lohn
Er hat keine Eile, nimmt sich die Zeit
Die Eulen rufen, der Rhythmus wird weit
Er kümmert sich nicht, wenn die Welt sich dreht
Er bleibt hier, er lebt, was geht
Ich ließ das Fenster runter, um zu sehen
Dieser wilde Geist, so frei und uneben
Er sah mir in die Augen, dann drehte er sich um
Mit einem letzten Brüllen, verschwand er wie ein Traum
Da ist ein Bär auf der Straße, er macht seinen Weg
Geht durch das Mondlicht, ihm ist alles egal, was man sagt
Mit einem Brüllen und einem Blick, er ist der König auf seinem Thron
Ein Bär auf der Straße, er beansprucht seinen Lohn
Vielleicht sucht er etwas, das niemand versteht
Vielleicht wandert er, fühlt sich nicht zu spät
Doch draußen auf der Straße, unter dem weiten Himmel
Die Welt gehört ihm, er hat keinen Zwang, keinen Schimmel
Da ist ein Bär auf der Straße, er macht seinen Weg
Geht durch das Mondlicht, ihm ist alles egal, was man sagt
Mit einem Brüllen und einem Blick, er ist der König auf seinem Thron
Ein Bär auf der Straße, er beansprucht seinen Lohn
Wenn du also fährst, auf dem gewundenen Pfad
Und du siehst diesen Schatten, sei nicht traurig, sei nicht lad
Er ist nur ein Bär, auf seinem Heimweg hier
Ein König auf der Straße, immer frei und fern von hier.
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