Die Erfindung der Brille war ein großer kultureller Fortschritt für die Menschheit: Anfangs konnten nur konvexe Sehhilfen zur Kompensation der Alterssichtigkeit hergestellt werden. Erst mit Hilfe der Brille konnten alterssichtig gewordene Gelehrte weiterhin lesen und schreiben. In weiterer Folge, etwa um die Mitte des 15.Jahrhunderts, wurden auch konkav geschliffene Gläser zur Korrektion der Kurzsichtigkeit gefertigt. Nach 700 Jahren Entwicklung ist es für uns heute sellbstverständlich, Brillen in verschiedensten Qualitätsklassen käuflich erwerben zu können. Dies war nicht immer so - in früheren Zeiten waren Sehhilfen kleine Kunstwerke des Brillenmacherstandes. Aber auch heute noch gibt es Unterschiede zwischen einer Qualitätsbrille und einem billigen Sehbehelf. Ein verantwortungsbewußter Fachoptiker wird im Vordergrund seiner Tätigkeit immer das gute Sehen seiner ihm anvertrauten Kunden haben. Für selektive Informationen über den Entstehungsweg der Brille bitte ich Sie die Hyperlinks des folgenden Index zu verwenden: Das Altertum Die Wegbereiter Der Lesestein (und woher der Name »Brille« kommt) Die Nietbrille Die Bügelbrille Die Mützenbrille Das Monokel Die Stirnreifenbrille Die Gelenkbrille Der Zwicker Die Fadenbrille Das Lorgnon Die Ohrenbrille