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Der Einsame (aktuelle Version ;-))
Wer einsam + nackt ist, hat´s meist gut,
Weil kein Spanner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem lauen Strandrevier
Keine Nixe, kein Mensch und kein Papier,
Und niemand gibt ihm schlaue Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören...
Tief entspannt geht er ins Wasser still
In Badelatschen, sooft er nun will.
Sogar im Stringtanga wandelt er
Bequem den ganzen Tag umher.
Er kennt kein weibliches Verbot,
Drum raucht und kokst er wie ein Idiot.
Geschützt vor fremden Späherblicken,
Darf er selbst zahme Ponys ficken.
Liebt er Musik, so darf er flöten,
Um angenehm die Zeit zu töten,
Und laut und kräftig darf er prusten,
Und ohne Rücksicht darf er husten,
Allmählich vergisst man diesen Eremit
Nur allerhöchstens fragt einer: Igitt,
lebt er denn noch? Ei, Schwerenot,
Ich dachte längst, er wäre tot!!
Kurz, abgesehn vom Steuerzahlen,
Lässt sich Glück nicht schöner malen.
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat´s meist gut.
(frei n. W. Busch)
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