Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 286, davon 284 (99,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (32,17%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.5. 2000 um 22:14:37 Uhr schrieb
tabasco über einsam
Der neuste Text am 9.7. 2024 um 15:18:40 Uhr schrieb
Gerhard über einsam
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 144)

am 10.1. 2008 um 21:06:41 Uhr schrieb
Christine über einsam

am 6.8. 2022 um 03:01:37 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über einsam

am 13.12. 2015 um 21:32:42 Uhr schrieb
Christine über einsam

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Einsam«

suranta schrieb am 20.7. 2000 um 15:22:58 Uhr zu

einsam

Bewertung: 9 Punkt(e)

Habe die Straße leergefegt mit meinen Gedanken an dich. Waren da eben noch die Massen, strömten um zu konsumieren, zu füllen das eigene Unvermögen, ist da nichts mehr. Jetzt.

ARD-Ratgeber schrieb am 20.9. 2002 um 23:23:41 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Kleines Solo

Einsam bist Du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Stehst am Fenster.
Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe.
Glaubst an keine.
Kennst das Leben.
Weißt Bescheid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt Dir nahe.
Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier.
Ist immer dort.

Stehst am Fenster.
Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in Dein Kleid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst Dich hin.
Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer Du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben.
Mußt erfahren,
daß es nicht die Liebe ist...

Bist sogar im Kuß alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Gehst ans Fenster.
Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe.
Findest keine.
Träumst vom Glück.
Und lebst im Leid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.
(Erich Kästner)

tabasco schrieb am 7.5. 2000 um 22:14:37 Uhr zu

einsam

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wolf Wondratschek

WER LANGE EINSAM WAR

Wer lange einsam war, den ängstigt diese Nacht
im Widerschein der roten Wände,
der fällt, als sei er nirgends festgemacht,
und fühlt im Fallen seine Hände

wie in einem Schwur sich fassen.
Ihm ist wie einem Kind, das früh verlassen
war, die Liebe fremd und ihre Zeit.
Es gehen Frauen auch durch seine Einsamkeit

mit einem Lächeln, das ihm nicht mehr gilt.
Sie gehen stolz und haßerfüllt vorbei
wie Wesen, die wissen und fruchtbar sind.

Dann bricht die Nacht im Hahnenschrei
der Dämmerung. Das Schrecklichste, ihm zugedacht:
noch wach, allein und ohne Gnade sein.

biggi schrieb am 10.10. 2003 um 18:47:41 Uhr zu

einsam

Bewertung: 4 Punkt(e)

komisch dass mich das so verunsichert hat. dieses SieSindEinsam. hab mich umgeschaut, wer schuld sein könnte, mich zurückgezogen und es stimmt: ich war einsam. komisch. aber manchmal ist nähe auch gut. grad die nähe zu mir selbst.

Svenja schrieb am 27.4. 2007 um 00:43:03 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Einsam, ist derjenige, der den Menschen verliert, der ihm an Nächsten stand. Wenn du den Menschen verlierst, den du über alles geliebt hast. Ohne den du nicht einmal atmen kannst. Wenn man so etwas einmal in seinem Leben mitgemacht hat, spürt, was es heißt einsam zu sein.
Es gibt so viele wichtige Menschen in deinem Leben- Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Freunde etc...
Sie sind alle bei dir, aber du fühlst dich trotzdem einsam, weil ein Mensch, der was ganz Besonderes war und ist, dich nicht mehr drücken, nicht mehr kuscheln, dich nicht mehr anlächeln, nicht mehr mit dir streiten und dir nicht mehr in deine Augen sehen kann. Wer in der Situation ist, der weiß was Einsamkeit bedeutet!

... schrieb am 2.2. 2002 um 23:48:29 Uhr zu

einsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

Angst. Zerstörung. Selbstmord der Seele. Party. Ohne mich. Wie auf einem Fernsehbildschirm, all die verrückten, ausgelassenen Menschen. Ich drücke die Wachsränder der Kerze ein und bin wütend über meine immer wiederkommende Unsicherheit. Ich habe noch kein Rezept gefunden. Und immer wenn ich glaube, es getan zu haben kommt sofort die nächste Situation die all meine schönen Theorien und positiven Denkwege zunichte macht. Und hat sich erstmal die Einsamkeit und die Traurigkeit in dir festgebissen, lässt sie dich so schnell nicht wieder los. Der Suizidgedanke ist nur ein fernes Rufen, das verhallt. Nein, glücklich sollte der Mensch sein. Macht der Gedanken, Freiheit. Vielleicht weiß ich sie nur nicht anzuwenden. Ratlos irre ich umher.

Lady O schrieb am 24.8. 2007 um 10:48:45 Uhr zu

einsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

Klar hast du Freunde! Klar hast du Familie! Klar hast du Internet! Klar machst du Sport im Verein mit vielen Menschen! Klar gehst du auf Festivals, Konzerte!
Aber dann, dann gehst du nach Hause... machst die Türe auf... und dann, dann ist niemand da... niemand, der wissen will, wie´s war... niemand der wissen will, was du heut gemacht hast... niemand, der dich in den Arm nimmt... niemand, der dich zärtlich hält oder feste drückt... niemand, dem du wichtig bist...
und wieder fällt dir auf, wie einsam du bist inmitten all der Menschen...

Kerobin schrieb am 14.7. 2000 um 16:34:45 Uhr zu

einsam

Bewertung: 6 Punkt(e)

Vor meinem Fenster fängt es an sich zu bewegen
ein neuer Tag nimmt seinen Tageslauf
einer mehr an dem ich aufstehen muß
um irgendwas zu tun gegen den Schmerz
das Stechen im Kopf das Stechen im Herz
treibt mich nur tiefer in den Kummer rein
und tiefer ins alleine sein

Überall sind Menschen in den Straßen
kenn ich nicht gehöre nicht dazu
frage mich zu wem ich denn gehöre
und wenn wer zu mir spricht hör ich nicht zu
ich sehe Dich und wie wir uns umarmen
wenn ich die Augen öffne war es wieder nur ein Traum
so geht es jeden Tag an jedem Morgen
tiefer ins alleine sein

Irgendwie geht's dann doch raus aus den vier Wänden
und draußen geht es dann zu jemand völlig anderen hin
so bin ich dann in dessen guten Händen
und glücklich daß ich mit wem zusammen gllücklich bin
am nächsten Morgen habe ich das alte Stechen
und neben mir liegt wer
der sich bald leblos an mich schmiegt
wie's dazu kam hab ich danach vergessen
stattdessen bin ich längst wieder am Werk


Blumfeld »Draußen auf Kaution«

Feluzza85 schrieb am 6.10. 2007 um 21:28:26 Uhr zu

einsam

Bewertung: 2 Punkt(e)

...ist Winter. Ist Sonntag. Ist den Pärchen in der Stadt beim Händchenhalten zuzusehen. Ist am Ende der Party nach den ganzen Hoffnungen wieder mit Tränen in den Augen der fast leeren Tanzfläche zuzusehen wie sie leerer wird...um dann von dem »getröstet« zu werden, der die Einsamkeit beenden könnte, es aber nicht will. Wann hat das ein Ende? Wann? Es ist nicht viel verlangt einfach jemanden zu haben der an einen ab und zu denkt. Keine Geschenke, keine Ringe, kein Bouquet...nur das Wissen dass man wichtig für jemanden geworden ist.

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