Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 286, davon 284 (99,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (32,17%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.5. 2000 um 22:14:37 Uhr schrieb
tabasco über einsam
Der neuste Text am 9.7. 2024 um 15:18:40 Uhr schrieb
Gerhard über einsam
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am 21.9. 2003 um 10:32:44 Uhr schrieb
Cookie über einsam

am 21.11. 2002 um 21:45:48 Uhr schrieb
KIA über einsam

am 10.1. 2008 um 21:06:41 Uhr schrieb
Christine über einsam

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Einsam«

ARD-Ratgeber schrieb am 20.9. 2002 um 23:23:41 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Kleines Solo

Einsam bist Du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Stehst am Fenster.
Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe.
Glaubst an keine.
Kennst das Leben.
Weißt Bescheid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt Dir nahe.
Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier.
Ist immer dort.

Stehst am Fenster.
Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in Dein Kleid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst Dich hin.
Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer Du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben.
Mußt erfahren,
daß es nicht die Liebe ist...

Bist sogar im Kuß alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Gehst ans Fenster.
Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe.
Findest keine.
Träumst vom Glück.
Und lebst im Leid.

Einsam bist Du sehr alleine -
Und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.
(Erich Kästner)

biggi schrieb am 16.3. 2003 um 09:59:58 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Standby-Option? Eigentlich nicht. Klar ist es blöd, darauf zu warten, dass nichts passiert. Nichts kann manchmal sehr schön sein. Alltag eben. Rhythmus. Stereotyp wie jedes Fließband. Besser als wie hypnotisiert auf ein Datenchaos zu starren, ohne auch nur einen Hauch von Feedback auf Interaktion zu spüren. Ganz digitalisiert. Ohne Wimperklimpern. Du kommst in eine Beziehungskiste und spürst bloß die Wut, die langsam in dir aufsteigt bis zum Heißhunger. Ohnmächtige Wut. Fernweh auf ein Jetzt irgendwo weit weg, wo alles netter und einfacher ist, die Sonne scheint, der Wind dich streichelt und die Wellen rauschen. Und keiner, der dich versteht. Alles ist so normal. Alltag wie die Leiche vom letzten Tag. Scheiße. Warum ist Miteinander so austauschbar, sobald du in eine Menge eintauchst? Ich kann jetzt Nachrichten hören und sofort vergessen. Die irre Leichtigkeit des Seins beim Hasen. Versagensangst für Fortgeschrittene. Uhren haben Rhythmus. Sterben ist gruslig. Jedesmal. Verdammt. Warum bist du so austauschbar, sobald du einmalig sein willst? Was projeziert der andere in deinen Wunsch? Zeit? Rhythmus? Wiederholung? Distanz zum eigenen Selbst? Gleichgültigkeit bis zum Einpendeln ins nächste Jetzt? Zeitnot auf Raten.

Kerobin schrieb am 14.7. 2000 um 16:34:45 Uhr zu

einsam

Bewertung: 6 Punkt(e)

Vor meinem Fenster fängt es an sich zu bewegen
ein neuer Tag nimmt seinen Tageslauf
einer mehr an dem ich aufstehen muß
um irgendwas zu tun gegen den Schmerz
das Stechen im Kopf das Stechen im Herz
treibt mich nur tiefer in den Kummer rein
und tiefer ins alleine sein

Überall sind Menschen in den Straßen
kenn ich nicht gehöre nicht dazu
frage mich zu wem ich denn gehöre
und wenn wer zu mir spricht hör ich nicht zu
ich sehe Dich und wie wir uns umarmen
wenn ich die Augen öffne war es wieder nur ein Traum
so geht es jeden Tag an jedem Morgen
tiefer ins alleine sein

Irgendwie geht's dann doch raus aus den vier Wänden
und draußen geht es dann zu jemand völlig anderen hin
so bin ich dann in dessen guten Händen
und glücklich daß ich mit wem zusammen gllücklich bin
am nächsten Morgen habe ich das alte Stechen
und neben mir liegt wer
der sich bald leblos an mich schmiegt
wie's dazu kam hab ich danach vergessen
stattdessen bin ich längst wieder am Werk


Blumfeld »Draußen auf Kaution«

katha schrieb am 2.11. 2007 um 16:34:54 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

ich sitze allein auf meinem bett,
ich fühle mich leer, allein gelassen,
ich kann meinen zustand nicht mit worten fassen.
meine freunde sind gegangen, in andere städte.
ich bin gegen meinen willen hier geblieben.
niemand, der mit mir die gegenwart teilte,
ist hier, bei mir.
ich bin einsam, ich weine, ich schreibe mails, telefoniere.
doch alle haben ihr eigenes leben, sie bedauern mich.
ich bedauer mich. sie würden mir gern helfen, aber keiner hilft mir.
wo soll ich hin? wo ist mein halt?
ich bin diejeige, die geblieben ist.
ich bin diejenige, die einsam ist.
ich kann nicht allein sein. nicht länger.
die depression kommt über mich.
sie lässt mich nicht schlafen und dann erschöpft zusammen sinken.
mein altes leben ist vorbei.
ich weiß nicht wann das neue beginnt.
doch es muss bald geschehen.

jin schrieb am 20.5. 2002 um 10:56:44 Uhr zu

einsam

Bewertung: 5 Punkt(e)


einsam ist sehr, sehr kühl. es ist ganz eisiges hellblau. es ist die Zahl 1. es ist ganz innen. einsam ist nicht allein. du kannst auch einsam sein, wenn du nicht allein bist. und du kannst allein sein, ohne einsam zu sein. die vollendete steigerung der einsamkeit und auch ihr komplettes gegenteil ist das all-eins-sein.

suranta schrieb am 20.7. 2000 um 15:22:58 Uhr zu

einsam

Bewertung: 9 Punkt(e)

Habe die Straße leergefegt mit meinen Gedanken an dich. Waren da eben noch die Massen, strömten um zu konsumieren, zu füllen das eigene Unvermögen, ist da nichts mehr. Jetzt.

biggi schrieb am 10.10. 2003 um 18:47:41 Uhr zu

einsam

Bewertung: 4 Punkt(e)

komisch dass mich das so verunsichert hat. dieses SieSindEinsam. hab mich umgeschaut, wer schuld sein könnte, mich zurückgezogen und es stimmt: ich war einsam. komisch. aber manchmal ist nähe auch gut. grad die nähe zu mir selbst.

Liamara schrieb am 24.12. 2002 um 16:02:35 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es ist gerade sehr einsam im Blaster. Das wird daran liegen, dass heute Heiligabend ist. Noch dazu ist es jetzt 16:00 Uhr. In etwa einer Stunde werden die ersten Familien mit der Bescherung beginnen. Es gibt noch so viel zu tun... aber in meiner Küche beschäftigt sich meine Schwiegermutter damit, Pflanzen umzutopfen. SBM, Schwiegermutter-Beschäftigungs-Maßnahme.

Svenja schrieb am 27.4. 2007 um 00:43:03 Uhr zu

einsam

Bewertung: 3 Punkt(e)

Einsam, ist derjenige, der den Menschen verliert, der ihm an Nächsten stand. Wenn du den Menschen verlierst, den du über alles geliebt hast. Ohne den du nicht einmal atmen kannst. Wenn man so etwas einmal in seinem Leben mitgemacht hat, spürt, was es heißt einsam zu sein.
Es gibt so viele wichtige Menschen in deinem Leben- Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Freunde etc...
Sie sind alle bei dir, aber du fühlst dich trotzdem einsam, weil ein Mensch, der was ganz Besonderes war und ist, dich nicht mehr drücken, nicht mehr kuscheln, dich nicht mehr anlächeln, nicht mehr mit dir streiten und dir nicht mehr in deine Augen sehen kann. Wer in der Situation ist, der weiß was Einsamkeit bedeutet!

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