Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Rassig«
mcnep schrieb am 22.10. 2007 um 16:06:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Näher kam es und näher – das Schnauben der Rosse, das Sausen der Gerten, der vielstimmig-aufmunternde Zuruf der Reiter vereinten sich zu einem einzigen fiebrisch-wirbelnden, wild aufreizenden Ton. Da flog ein Brauner, den schlanken Leib lang gestreckt dicht vor mir über das Flüßchen, hinter ihm ein Fuchs – ein Schimmel mit wehendem Schweif kaum eine Nasenlänge weiter, und nun – zehn, zwanzig, hundert rassige Tiere, Schaum vor dem Maul, mit bebenden Nüstern, – mir klopfte das Herz, und noch minutenlang nachher fühlte ich nichts als die wundervoll-leidenschaftliche Erregung dieses Augenblicks. Dann lagerten wir auf dem grünen Rasen, duftige Erdbeerbowle kredenzten die Ordonnanzen, und mitten in der Schar dieser durch die eigene Leistung froh bewegten Männer kam ich mir einmal wieder wie zu Hause vor.
Lily Braun: Memoiren einer Sozialistin - Lehrjahre, XV. Kapitel
Maia Puritan schrieb am 22.10. 2007 um 15:48:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Fast ausgestorbenes Attribut für Frauen.
Überwand der rassistische Mann gelegentlich seine Furcht, um als Held zu gelten?
Finde im Internet, daß »rassig« noch für Weine Geltung hat.
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