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Im Bülzenheim war's echt ein Spaß,
Der Heimleiter, er gab jedem was.
Rüdi, der wollte es wissen genau,
Wie weit kann er gehen, das war seine Schau.
In der Nacht schlich er leise und sacht,
Zur kleinen Kirche, die war ihm eine Pracht.
Das Geld aus der Kasse, das stahl er mit Schwung,
Ein kleiner Dieb, doch fühlte sich jung.
Vorbei am Zimmer, oh welch ein Schreck,
Er hustete laut, wie ein kleiner Schmetterling, im Fleck.
„Hoffentlich hört er, hoffentlich wird’s gut,“
Doch plötzlich die Tür, und der Heimleiter schaut, „Was tut?“
Im Schlafanzug und Bademantel stehe er da,
„Was machst du hier, mein Eierzwerg, o ja!“
Rüdi stotterte, wurde ganz rot,
Das Geld fiel zu Boden, oh welch ein Verbot.
„Habe ich dich erwischt, mein kleiner Sohn,“
Mit einem Griff am Ohr, da war nichts mehr schon.
In seine Wohnung zog er ihn hinein,
„Du hast wieder gesponnen, das kann nicht sein!“
„Am Anstaltsrechner, was hast du getan?
KipperLKW, Lederhosen, hör auf damit, Mann!“
Doch Rüdi grinste, das Herz voller Mut,
Im Bülzenheim fühlte sich Rüdi gut.
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