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Dylan Thomas (1914-1953) Stephan Hermlin (geb. 1915)
DIE HAND DIE UNTERSCHRIEB DIE VOGEL UND DER TEST
Die Hand, die unterschrieb, hat eine Stadt gefällt: Zeitungen meiden, daß unter dem Einfluß der
änderten.
fünf königliche Finge, brachten den Atem in Not, dWeatsSsüerdssteoeffibhoremhbeernkvöermsumclihcehednieP0Zuutegnvögel über
halbierten ein Land, machten doppelt die Toten der Welt;
diese fünf Könige gaben einem König den Tod. Von den Savanneri übers Tropenmeer
Trieb sie des Leibes Notdurft mit den Winden,
Von fallenden Schultern kommen so mächtige Hände Wie taub und blind, von weit- und altersher,
und ihre Fingergelenke sind knotig von Gicht. Um Nahrung und um ein Geäst zu finden.
Ein Gänsekiel machte dem Morden ein Ende,
das hatte dem Gespräch ein Ende gemacht. Nicht Donner hielt sie auf, Taifun nicht, auch
Die Hand, die unterschrieb, brachte ein Fieber, Kein Netz, wenn sie was rief zu großen Flügen,
und Hunger wuchs, Heuschrecken kamen. Strebend nach gleichem Ziel, ein schreiender Rauch,
Groß ist die Hand, die Herrschaft ausübt über Auf gleicher Bahn und stets in gleichen Zügen.
Menschen durch einen hingeklecksten Name,.
Die nicht vor Wassern zagten noch Gewittern
Die fünf Könige zähle, die Toten, doch ohne die Stirnen Sahn eines Tags im hohen Mittagslicht
zu streicheln, ohne die krustigen Wunden zu schließen. Ein höhres Licht. Das schreckliche Gesicht
Eine Hand gebietet dem Mitleid wie eine Hand den Sternen.
Hände haben keine Tränen zu vergießen. Zwang sie von nun an ihren Flug zu ä'ndern.
Da suchten sie nach neuen sanfteren Ländern.
Laßt diese Änderung euer Herz erschüttern ...
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