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macht alles so einfach, sobald du sie spürst, geht sie von dir aus. deine angst vor meiner nähe, die dich erdrückt, macht mich verliebt. vielleicht ist liebe nichts als ein rudimentärer jagdinstinkt. verrückt. ich dachte nie, dass liebe zerstört. »er will dass du gehst.« aber wohin? weg? raus. weit weg. halt finden im eigenen traum, in der liebe zu mir selbst, braucht zeit. manches tut mehr weh, wenn ich mich dabei beobachtet fühle. unbeobachtet leidet es sich leichter. kämpfen, wofür? für nähe zu mir selbst oder dafür in der hackordnung aufzusteigen? wie will ich liebe geben, wenn ich mir selbst fremd bin, an mir vorbei geh, ohne mich wiederzuerkennen, wenn ich mir aus dem spiegel nachschau. zeit, viel zeit, bis alles einfach, überschaubar, entrümpelt und frei ist. und dann stück für stück, schritt für schritt raum findet in mir, meinen träumen, dem, was mir wichtig ist, und dem, was mich drängt. wie filtert liebe? womit vergleichst du, bevor du liebst? wie vertraut muss dir etwas sein, ehe du bereit bist, öfter daran zu denken und ruhe darin zu finden?
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