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Während die Ehefrauen in die Auslagen der Schaufenster starren und sich nach neuem Modekitsch umschauen, haschen die Männer mit verstohlenen Blicken nach den engen Jeans und kurzen Röcken der vorbeischweifenden Lolitas. Knospende Kindfrauen-Körper, jung wie ein Tautropfen, unschuldig wie der Morgen, und doch schon ausgestattet mit den Grundformen des männlichen Begehrens. Sie ziehen die Gedanken der Männer an wie ein gigantischer Magnet. Und abends im Ehebett, wenn die Ehefrau ihren dummen Unterwäschefummel präsentiert, dann denkt der Mann zurück an all das rosige Fleisch, die knackfrischen Schenkel, die zarten Brüstchen. Und er wünschte, er wäre wieder 18 Jahre jung, so dass er sich nicht mit dieser alten Faltenschlampe im Bett wälzen müsste. Nein, dann würde er auf die Jagd gehen, auf Lolita-Jagd. Der Jäger, das Tier, der Instinkt in ihm. Ja, er würde gern die Schenkel der Lolitas berühren. Zarte 15, 16 oder 17, so sein Traum. Doch nun liegt er hier, mit seiner 45-jährigen, dahinwelkenden Eheschlampe. Und dabei träumt er davon, noch einmal ein junger Stecher zu sein, frei und frisch, im Saft des Lebens, voll mit Sperma und Hormonen. Und als er so daliegt, wechselt seine Frau im Badezimmer ihren Tampon. Und der Mösengeruch müffelt bis ins Schlafzimmer. Er steht auf, geht ins Badezimmer, packt sie, zieht ihren Schlüpfer herunter und nimmt sie von hinten. Und während er die alte Schlampe durchrammt, träumt er von seiner Lolita.
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