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Alfalfa Ruede schrieb am 25.2. 2014 um 23:47:26 Uhr über

MädchenVersohlen




Ich stamme ja noch aus der Kriegsgeneration, und einmal in der Woche war Schulgottesdienst angesagt. Heute sollte sogar der Bischof kommen und uns eine Predigt über Zucht und Ordnung halten. Ob meine Großmutter die Pornos finden würde, die wir Kinder in der alten Hütte am Strand versteckt hatten? Niemand wusste es, auch nicht der Pfarrer.

Mein versauter Onkel hatte einen Rollladenladen und ich war die Markise von O. »Oh Schreckfuhr es mir in die Glieder. Was hatte ich getan. Der Nachbar hatte sein Stöckchen im Anschlag und kam bedrohlich auf mich zu. Seine Hände zitterten. Er umklammerte das Lineal. »Jetzt präge ich dir den Pythagoras ein! Mathe wirst du nie mehr vergessenIch zappelte und strampelte im Netz. »Alter Sack, hast du eine Erlaubnis dazufragte ich. »Bitte lieber böser Onkel, strieme mich, ich habe dieses wohlige Gefühl so gern. Und wenn du willst, kannst du mich auch noch auf die Lippe hauen

»Sandmann, lieber Sandmann, es ist bald soweit, mein Popöchen, das ist müde, und der Penno ist breitMein Onkel nahm mich mit ins Politbüro. »Ich bin dein geliebter Führer«, meinte der Herr mit dem Pfannkuchengesicht, »und heute mache ich einen Atomtest, denn Rührstäbe sind altmodisch

Kollateralschaden. In meinem Hemdchen war ein Popöchen.


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