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Pasolini schrieb am 21.3. 2026 um 20:29:37 Uhr über

Straßenkinder

ich hatte als kind immer das gefühl, zu viel zu sein, mein kleinerer Bruder wahrscheinlich noch viel mehr, weil mir zumindest regelmäßige Aufgaben übertragen wurden. Aber ansonsten wurden wir niemals gefragt außer daß mna uns befahl. es war schwierig dort einen Platz zu finden wo man sich selbst wahrnimmt, man hatte zu funktionieren und war ansonsten etwas überflüssig ja fast unerwünscht. Man konnte sich ja auch nicht einfach rausziehen und einfach ein Buch lesen, weil man immer aufmerksam für Befehle zu sein hatte, also man hatte zuzuhören aber nichts hinzuzufügen. die Straße, das war die einzige Freiheit die es gab. Auch wenn da ab und zu Gefahren angreifender Kinder lauerten. Die gab es damals auch schon. ich ging Kämpfen aus dem Weg und wenn sie sich nicht vermeiden ließen kämpfte ich auch gegen drei größere auf einmal und holte mir blutige Knie und Ellbogen. Wenn die Lage aussichtslos war und die stärker rannte ich mit dem Kopf nach vorne und Gebrüll auf den in der Mitte. Weiter erinnere ich mich nicht. Im Neubaugebier wurde alles anders. Da kloppte ich mich gar nicht mehr. Da war ich dann ja auch schon zehn und vernünftig.


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