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Daniel Arnold schrieb am 3.4. 2001 um 12:16:04 Uhr über

Türken

Darf ich es hier auch nochmal sagen:

über
Verallgemeinerung

Auch hier im Blaster ist nachzulesen, dass Türken duldbar seien solange sie sich nichts zu
schulden kommen ließen.
Hinter dieser Ausdrucksweise steckt eine subtile Art von Rassismus, die Vermuten lässt, dass
die Leute lediglich wegen der wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen gegen
Ausländerfeindlichkeit darauf verzichten alle über einen Kamm zu scheren und sich
stattdessen auf »die die ja eindeutig schlimm sind« beschränken.

Warum sollen Leute deren Vorfahren unüberschaubar lange in diesem Land verweilen (-also
Deutsche-) ins Gefängnis, solche deren Vorfahren im Gegensatz dazu nachweislich aus
anderen Gebieten der Erde kommen, aber abgeschoben werden?
Wie lange müssen Gene in Deutschland verweilen bis sie nicht mehr abgeschoben werden?
Reicht es wenn die Vorfahren Nazis waren? Reicht es wenn sie Wagner mochten? Müssen sie
blond gewesen sein? Oder reicht es auch wenn man nicht mehr weiß, dass sie irgendwann
mal als Urmenschen durch die Gegend wanderten und dies bis zur Einführung einer
vermeintlichen Rassenlehre immer getaen haben?

Wir sind doch alle nur umherziehende Germanen, mit großrömischen Onkeln und
napoleonischen Großvätern, mit slawischem Einfluss, deren Urahn irgendwann mal aus
Afrika kam.
Vom fünf Kontinente übergreifenden Ursprung unserer Kultur mal ganz abgesehen.


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