|
es schwirrt im Kopf mir mutters ich darf nicht ins nachdenken kommen, sonst werd ich verrückt, wenn ich was zu tun hab geht es mir besser, mein Gott, mein Kind, ich liebte das wort lende gar nicht mal als Steak, das lernte ich erst viel später kennen, nein ihre lenden die in dem Lied von der Birkin besuingen wurden, entre tes reins, je vais et je viens, das machte mich so tierisch an gerade auch weil ich das ja live nun quasi hatte, es war nicht nur das Lied, ich hatte seinen Inhalt live erlebt und erlebte ihn noch immer, etwas das ich vorher niemals geglaubt hätte war mir widerfahren, geschehen, hatte ich herbeigeschrieben, herbeigewartet, erobert, schoß Mutters die is nix für dich meilenweit in den Wind, lende war etwas magisches, da kann so ein steak nun wirklich nicht mithalten mit diesem Schatz den ich in meinen Händen haöten durfte. ich war so stolz. Und so verliebt. Ich hab mich so gesonnt in meinem Glanz. Der Steife esel zieht sich schicke ockerfarbene Kordhosen an und stellt sein Mädchen neben sich und betrachtet sich im großen Spiegel von Oma im Flur. gegenüber hängt der Weber dessen Glotzkopp sich grad nen langen nagel innen Kopf hämmert. Darunter Mutters Plakat. Der chef in diesem hause das bin ich.
|