Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Synthesizer«
Yadgar schrieb am 6.6. 2005 um 04:34:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Gegenteil von »Synthesizer« ist, ich kann es nicht oft genug sagen, die landläufig »Kiehboord« genannte Tischhupe, mit der schon die Föhnhusche Thomas A. von Modern Uäääärgl über die Bühne hampelte! Merkmale: hundert bunte blinkende Knöpfchen, alberne Zierleisten in Neonfarben und bloss keine komplizierten Programmierfunktionen, dafür aber die neuesten Plastiksounds aus der Proll7-Klingelton-Shitparade und natürlich Humpe-Zumpe-Begleitautomatik in allen nur vorstellbaren Variationen, damit auf den Prollpartys so richtig der Attan abgeht! Würg!!!
Wini schrieb am 30.11. 2001 um 21:27:21 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Knöpfchen drehen. Am Cutoff rumschrauben, dabei die Resonanz aufdrehen und die Distortion einschalten.
der ersatzhändler schrieb am 17.9. 2001 um 22:50:14 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
der roland 808. damit wird acid musik gemacht. eigentlich scheissmusik, aber eine gute acid schleife zur rechten zeit im rechten lied wirkt wahre wunder
Yadgar schrieb am 15.6. 2008 um 15:22:55 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die ersten gab es schon in den 1930er Jahren (von daher hätte man seinerzeit tatsächlich und nicht nur in Udo Lindenbergs Song »Nostalgie Club« Grete Weiser am Synthesizer erleben können!), angefangen mit Friedrich Trautweins Trautonium von 1930... leider wurde (bzw. wird, es gibt immer noch einige Trautonium-Freaks, die das Instrument weiterentwickeln, auch wenn der einzige wirkliche Trautonium-Virtuose, Oskar Sala, 2002 im Alter von über 90 Jahren verstarb) das Trautonium nicht über eine konventionelle Klaviatur, sondern mittels eines Bandmanuals gespielt, ist also kein Tasten-, sondern strenggenommen eine Art Streichinstrument und entsprechend schwer zu erlernen. Das »Volkstrautonium«, in den Jahren 1933 und 1934 von Telefunken in einer Kleinserie von etwa 100 Exemplaren gebaut, war jedenfalls kommerziell ein ziemlicher Flop...
Der erste in Serie gebaute Synthesizer im heutigen Sinne war 1938 bis 1942 das Novachord von der amerikanischen Firma Hammond (richtig, die mit den Orgeln!)... mit unbegrenzter Polyphonie, 73-Tasten-Manual, VCOs, Hüllkurvengeneratoren und Filtern (das alles mit Elektronenröhren, Transistoren gab es erst ab 1947!) und dem Hammond-typischen edlen Holzdesign lässt er so manchen 70er-Jahre-Analogsynthi alt aussehen. Und der Klang... einfach nur wunderbar! Wer neugierig geworden ist, sollte nach »Novachord Restoration Project« googlen... es lohnt sich wirklich!
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