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Heike denkt zuviel schrieb am 14.10. 2006 um 15:56:58 Uhr über

Kraft

Warum ist am Ende der Kraft
noch so viel Berg übrig?

Diesen Spruch fand ich im www in einen Fahrradfahrer-Forum.
Ich finde, es braucht weder ein Fahrrad noch die geographische Formation eines
Berges oder Gebirges, um diesen Satz nachfühlen zu können.

Ihr sagt mir: „Du strahlst Kraft und Mut aus.“
Ihr haltet mich für überwiegend gelassen und heiter.
Es stimmt, ich habe Wege und Mittel,
Jahrzehnte lang trainiert.
Wege und Mittel, wie ich zum rechten Zeitpunkt
die Kraft und den Mut,
die Gelassenheit und die Heiterkeit
wieder herstellen kann.
Zum rechten Zeitpunkt, um
dem zu genügen, was wir
- ihr und ich -
von mir erwarten.

Es wird schwieriger.
Es kostet immer mehr Einsatz,
die nötige Kraft und den nötigen Mut
zu finden.
Wann holt der Kräfteverbrauch
meine Fähigkeit zum „Nachladen“ ein?

Wenige wissen, wie dünn die Schicht
aus Gelassenheit und Heiterkeit
inzwischen geworden ist.
Wenige schätzen es richtig ein, welch geringe Last
meine Kraft und meinen Mut
zum Zusammenbrechen bringen kann.
Sehr, sehr wenige haben
den Zusammenbruch meiner Kraft
und meines Mutes gesehen.
Haben gesehen, welche
(Selbst-)Zweifel und Ängste,
welche Verlassenheit und Traurigkeit
unter der äußeren Schicht
verborgen sind.

Ich bin wie ich bin.
Es würde mich zutiefst beschämen, wenn mir
nichts mehr bliebe als
die Dinge unter der Schicht euren Blicken auszusetzen.
Und dennoch wünsche ich mir, dass ihr wisst:
Was ihr seht ist nicht das Ganze...



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