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Als ich jünger war las ich über die verschiedenen Religion/Mythologien. Dabei blieb es nicht aus, auch über die Mythenwelt der Nordmänner informiert zu werden. Computerspiele hatten ihren Anteil daran.
Offengesagt haben mich die Mythen um Walhalla schon als Kind ein wenig irritiert. Die Menschheit wird in zwei Gruppen geteilt: Die, die im Kampf sterben, und die, die es nicht tun. Letztere kommen nach den Tod nach Hellheim, woher sich unser Wort für »Hölle« ableitet; während erstere zu Odin nach Walhalla gehen.
Erstens irritierte mich dieses extrem Martialische daran. Zweitens, dass nicht die Summe der guten oder schlechte Taten, nicht der richtige Glaube oder sowas entscheidet, sondern die zufällige Todesart, wohin die Seele für die Ewigkeit gelangt. Bzw., es ist ja keien Ewigkeit, nur bis Ragnarök, wo auch die Krieger in Walhalla alle zu Tode kommen.
(In meinen Kopf verschmolz das wohl ein ewig mit den Klingonen aus Star-Trek und, natürlich, Videospielen.)
Heute sehe ich das alles ein wenig anders.
Auch zum Beispiel die japanische Mythologie sagt, dass die Umstände des Todes entscheidend darüber sind, ob und welcher Geist man wird und viele Religion haben irgendwelche Beerdingungsrituale. Angeblich wichtig für das Totenreich!
Selbst im orthodoxen Christentum.
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