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Primitive Menschen - Klimaschützer, Gutmenschen, Linke und ähnliche Trottel - bilden sich ein, daß Wissen des Menschen sei so eine Art riesige Baustelle, wo ganze Legionen von hochintelligenten Menschen rumwuseln, die nur von dem »Wissenstrieb«, einer »Gier nach Erkenntnis und Wahrheit« getrieben, bis zur Selbsterschöpfung 16 h am Tage arbeiten. Sie glauben, dieses Bauwerk werde demnächst fertiggestellt sein, das Wissen des Menschen (an sich - oder so) dann vollständig. Und dann bricht sowas ähnliches aus, wie Kommunismus, freie Liebe und Wohlstand für alle. Im Grunde ist dieses Bild garnicht so falsch - und uralt: es ist der Turm von Babel.
»Wissen« ist keine statische Sache, sondern eine dynamische Angegelegenheit. Es ist wie ein Sack voller Flöhe: man kann sie nicht hindern, wegzuhüpfen. Wissen verschimmelt größtenteils in feuchten Kellerräumen, weil man meint, es wäre heute »nicht mehr wichtig« oder »überholt«. Riesige Teile von »Wissen« brechen öfters mal zusammen. Brücken, über die man noch gestern sicher gehen konnte, sind heute auf einmal weg, und nur noch Trümmer rauchen in der Schlucht.
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