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Hallo Blasterbesucher,
ich bin Bilanzbuchhalterin in einem Stahlunternehmen und betreue unsere Auszubildenenden Groß-und Außenhandel in diesem Bereich für jeweils 4 Monate.
Seit 14 Tagen ist nun eine neuer Auszubildender 1. Lehrjahr (19 Jahre) in unsere Abteilung gewechselt. Nach dieser Zeit stellt sich heraus, dass er nicht in der Lage ist, die grundlegensten und einfachsten Aufgaben auch nur annähernd zufriedenstellend zu bearbeiten. Jeden Tag fängt man von Neuem an, ihm Dinge zu erklären, die bereits mehrfach erläutert wurden. Notizen werden, trotz wiederholter Aufforderung, nicht gemacht.
Solange er die einfachsten Sachen nicht einigermaßen fehlerfrei bearbeitet (Ablage, Sortieren etc), bekommt er natürlich auch keine weiteren neuen Aufgaben, nach denen er aber täglich verlangt. Auch andere Abteilungen haben mir von den selben Problemen berichtet, die zur Konsequenz hatten, dass er nur noch rumgesessen hat. Darauf läuft es bei mir im Moment auch hinaus.
Darüber hinaus weckt er bei mir ungeahnte Agressionen, so dass es mir schwer fällt, Fragen in einem vernünftigen sachlichen Ton zu beantworten. Er selbst hält sich allerdings für den Schlausten und kann es gar nicht verstehén, dass ich ihn dauernd zurechtweisen muss.
Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt. Ich nehme meinen Ausbildungausftrag sehr ernst, jedoch sehe ich bei ihm keine Chance, das Ausbildungsziel zu erreichen.
Habt ihr Erfahrungen mit solchen Problemfällen und wie soll man damit umgehen?
Gruß
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