Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeinProblem«
Catwoman schrieb am 29.4. 2009 um 18:46:38 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Hallo liebe Katzenfreunde!
Ich hätte mal eine Frage. Ich, stolze Katzenbesitzerin von 7 Persern und 1 normalen Hauskatze, und z.Z. 11 Perserbabys, würde gern, sofern mir der Verein, in dem ich gerne eintreten möchte, die »Echtheit« meiner Perserkatzen bescheinigt, züchten.
Nun bekomme ich aber Harz 4 ... ja ja so mancher denkt nun..... 8 Katzen dazu noch 7 Perser..... und dann Harz 4 ... aber es geht alles. Zudem haben die Perser keine Abstammungsurkunde, die müsste ich erst beantragen bei einem Verein, aber das ist ja nun auch nicht wichtig.
Meine Frage sieht nun wie folgt aus: Darf ich eigentlich, wenn ich Harz 4 bekomme Rassekatzen besitzen bzw. damit züchten? Sicherlich ja, aber dann wird mir auch unterstellt, das ich sofern ich die Babys verkaufe mit Papieren, oder auch ohne, ja Einkommen habe... bei Harz 4 ist jedes Einkommen anzugeben.. damit sie es schön abziehen können. Allerdings entstehen mir ja auch Kosten.... Futter, Streu, Impfungen, Wurmkuren.....
Wer kennt sich damit aus? Ich müsste dann ja auch mein »Einkommen« *löle frag mich nur welches.... da ist nämlich nix bei über, wenn die Kidden ein neues zu Hause haben, beim zuständigen Finanzamt angeben. Oder gibt es da vielleicht eine Einkommensgrenze? Arbeitet eigentlich das Finanzamt mit der Arbeitsgemeinschaft zusammen, bzw. stimmen sie die Daten mit einander ab?
HILFEEEEE!!!!!!!
Safa schrieb am 22.3. 2009 um 18:31:23 Uhr zu
Bewertung: 28 Punkt(e)
Hallo zusammen,
bei der Geburt (Zange) wurde leider mein Beckenboden sehr stark beschädigt und die Muskulatur nicht nur überdehnt, sondern z.T. wohl auch richtig zerstört.
Daher bin ich seitdem inkontinent - und zwar sowohl »vorne« als auch »hinten«. Auch nach 5 Wochen ist keine nennenswerte Besserung der Situation eingetreten, noch nicht mal die Luft kann ich halten.
Da ich auch 2 tiefe Scheidenrisse habe und die Nähte noch schmerzen, traue ich mir richtige Rückbildungsgymnastik noch nicht zu, sondern mache nur »light«-Training mit An- und Entspannen etc. Wenn ich das ok vom FA habe, werde ich sofort einen Kurs beginnen...
Hat jemand dasselbe Problem (gehabt)? Wie lange dauerts, bis man das einigermaßen in den Griff kriegt? Und vor allem: Habt ihr Tipps, wie man das Thema gegenüber der Umwelt an-/umgehen kann? Ich kann mich ja nicht die nächsten Monate lang einigeln und den Kontakt zu allen, die nicht zum engsten Familien- und Freundeskreis gehören, auf Eis legen...?!
Bin ziemlich fertig deswegen: Irgendwie nimmt es einem jegliche Würde - vor allem bei Tisch, wenn einem die Schwiegermutter gegenübersitzt ;-)
Schon mal vielen Dank für euer Feedback!
Jörg schrieb am 12.4. 2009 um 12:23:54 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Guten Tag, liebe Blasterleute,
ich bin Jörg, bin 41 Jahre alt und habe 2001 eine Schlafapnoe diagnostiziert bekommen.
Wegen erheblicher Tagesmüdigkeit, Konzentrationsmangel und phasenweise depressiver Verstimmungen wurde mir eine Maske verordnet.
Die therapeutische Wirkung blieb allerdings aus und so wurde mir empfohlen, meine Nasenscheidewand begradigen zu lassen.
Im Vertrauen habe ich mich auf diese Operation eingelassen, was ich heute bereue, denn sechs Wochen nach der Op habe ich unter schwersten Depressionen, Angstzuständen, Koordinationsstörungen und Halluzinationen gelitten. Diese Operation war 2002.
Nach diesen sechs postoperativen Wochen hat sich mein Wesen verändert. Ich bin nervlich kaum noch belastbar, habe immer mehr einensozialen Rüchzug vollzogen und kann vor allem beruflich nicht wirklich richtig funktionieren.
Trotz der begradigten Nasenscheidewand habe ich immernoch Schlafaussetzter und reiße mir nachts die Maske von der Nase, weil ich das Gefühl habe zu ersticken.
Dann wurde mir 2004 betriebsbedingt gekündigt, ein 20 Stunden Job, mehr habe ich sowieso nicht leisten können.
Da ich keine neue Anstellung bekam, habe ich mich selbstständig gemacht. Seit dieser Zeit gehe ich täglich über meine Belastungsgrenze hinaus, weil ich als Selbstständiger natürlich noch einen finanziellen Druck habe. In dieser Überlastung hatte ich keinen Raum mehr für private Kontakte und bin immer mehr vereinsamt.
Letztes Jahr bin ich dann im Weihnachtsgeschäft nervlich zusammengebrochen, habe drei Monate versucht alleine zur Ruhe zu kommen und merkte, dass das nicht wirklich funktionierte. In dieser Zeit haben sich meine bislang aufgebauten geschäftlichen Verbindungen aufgelöst, weil ich nicht funktionieren konnte.
Im August bin ich dann hilfesuchend zu einem Psychiater gegangen und bekam die Diagnose einer leichten Depression und ein Psychopharmaka namens Fluxet. Ich habe es drei Monate ohne irgendeine Wirkung eingenommen.
Im Februar habe ich bei einem Optiker erfahren, dass ich eine Heterophorie habe, das ist eine Winkelfehlsichtigkeit. So ist mein Gehirn neben der Schlafapnoe zusätzlich durch die Verarbeitung der visuellen Bilder, sprich Informationsverarbeitung überfordert.
Die Krankenkasse will mich jetzt in eine Tagesklinik schicken, weil sie mir nicht glaubt und sich allein auf die Diagnose der Depression bezieht, sonst will sie mir das Krankengeld streichen.
Langsam habe ich keine Kraft mehr.
Sorry, das war ein langer Text,
kann mir jemand helfen,
liebe Grüße Jörg
Hugo schrieb am 23.4. 2009 um 16:07:34 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
Hallo, liebe Mitblasterer!
Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Hugo und bin 25 Jahre alt. Habe seit fünf Jahren eine feste Beziehung und bin sehr glücklich. Jedoch belastet mich ein großes Problem.
Eigentlich seit ich meine Freundin kenne habe ich fast immer wenn ich bei ihr bin eine Erektion. Das heißt sobald wir alleine irgendwo sind hab ich einen Steifen, aber auch wenn wir unter Menschen sind und sie mich berührt, mir einen Kuss gibt. Das größte Problem ist aber im Sommerurlaub.
Wenn sie dann mit den kurzen Röcken herumrennt und/oder einen Bikini anhat, dann renn ich wirklich so gut wie immer mit einem Steifen herum.
Das ist mir sehr unangenehm. Weitaus schlimmer ist, dass meine Freundin sich dadurch sehr unter Druck gesetzt fühlt, denn am Anfang fühlte sie sich geschmeichelt, doch wenn ich eine Woche lang fast immer einen Steifen habe, dann denkt sie halt, dass ich nicht befriedigt bin und dass ich immer Sex will.
Auf jeden Fall möchte ich das wirklich ändern. Ich möchte gerne, dass ich das besser steuern kann. Dass ich die Erektion besser unter Kontrolle habe.
Falls ihr mir Tipps geben könntet, dann wäre ich euch sehr dankbar!!! Bitte helft mir!!!
Vielen Dank im Voraus
Euer Hugo
tinkerbell schrieb am 2.4. 2009 um 23:49:22 Uhr zu
Bewertung: 21 Punkt(e)
Hallo
ich bin jetzt 20, hatte noch nie eine beziehung und auch noch nie sex. ich bin jetzt nicht wirklich todunglücklich darüber, single zu sein...ganz im gegenteil...ich genieße die freiheit alles tun zu können was ich will und wann ich es will. aber es würde mich auch nicht stören, endlich mal nicht alleine einschalfen zu müssen, mich einmal an jemandem anzulehnen...ihr wisst schon was ich meine....aber darauf will ich eigentlich nicht hinaus.
viele meiner freunde sind sogar ein bisschen eifersüchtig auf mich, weil ich ja tun und lassen kann, was ich möchte, weil ich mich ausleben kann, und niemandem treu bleiben muss.
..aber ich trau mich einfach nicht drüber über one-night-stands (ist das abnormal?) natürlich würds mich reizen, einiges auszuprobieren, aber da ich den ersten schritt (erstes mal) noch nicht gemacht hab, und mich auf völliges neuland begebe hab ich (und ja ich gebs zu) auch angst davor
ich steck halt jetzt in der zwickmühle.
einerseits möchte ich so gern neues ausprobieren, (wenn nicht jetzt, wann werd ich sonst die chance haben, mit verschiedensten männern ins bett zu hüpfen?)
ich bin schließlich schon zwanzig, da sollte ich in sachen sex doch schon das meiste drauf haben, aber das tu ich eben nicht.
die meisten leute in meinem alter haben schon verschiedenste techniken usw ausprobiert, die können das alles schon, und ich nicht!!! also..langer rede kurzer sinn: es scheint für mich doch das beste zu sein einfach ins kalte wasser zu springen und mir bei one-night-stands die verschiedenen sex-techniken anzueignen? ->aber warum hab ich da solche angst davor (weniger angst vor dem schmerz, sondern davor etwas falsch zu machen)? ist das noch normal? sollte ich mit 20 nicht schon für sehr viel mehr bereit sein?
lg, tinkerbelll
Isabelle schrieb am 5.2. 2009 um 20:48:38 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Meine Mutter akzeptiert meine jetzt schon fast 2-jährige Beziehung zu meinem Freund nicht. Sie gibt mir ständig zu verstehen, dass sie ihn nicht mag. Es belastet mich sehr... denn ich liebe Ihn. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.
Wenn ER bei mir mal ist, dann möchte ich auch dass er als mein Freund behandelt wird. Entweder umgeht meine Mutter jegliches Gespräch mit ihm, nimmt ihn nicht für Ernst oder lässt absichtlich raushängen, das sie ihn nicht leiden kann.
Ich merk das.
Mein Freund nicht so wirklich. Ich habe abgesehen davon mit meiner Mutter kein gutes Verhältnis. Es gibt oft Streit zwischen uns.
Und das ist auch nur so, weil sie mir ständig was vorschreiben will - ich es mit mir aber nicht machen lass, ich mit mittlerweile 22 und möchte selbst mein Leben gestalten. ich wohne nur noch zu Hause, weil ich bei uns in der Stadt studiere. Mit den Eltern meines Freundes komme ich hervorragend klar. Sie sind total nett und akzeptieren mich an der Seite ihres Sohnes. (der übrigends auch noch zu Hause wohnt).
Ich bin viel liebe bei seinen Eltern als bei meinen.
Mein Vater ist okay - ich rede mit ihm oft über verschiedene Situationen die mich belasten... Aber mit meiner Mutter komm ich nur klar, weil es sein muss...
Hätte ich eine Ausbildung begonnen, wäre ich schon längst ausgezogen.
Es ist immer totaler Stress für mich, wenn mein Freund bei mir ist. Es ist stress weil ich versuche zwischen ihm und meiner Mutter eine Leitung herzustellen. Ich versuche ihn genauso wie sie in ein Gespräch zu verwickeln muss aber aufpassen das er nichts falsches sagt, worauf meine Mutter wieder total blöd reagieren könnte.
ER weiß nicht, was meine Mutter von ihm hält. Und ich will auch nicht, dass sie es ihm so offensichtlich ins Gesicht sagt, wie sie es mir ständig zu verstehen gibt.
Es ist einfach ... ich bin soo sehr traurig über diese Situation.. und ich weiß nicht wie ich meine Mutter dazu bewegen kann, dass sie uns wenigstens akzeptiert.
Es ist halt auch so, dass ich noch einen Bruder habe. Der auch studiert - aber in einer anderen Stadt. Somit wohnt er auch dort. Meine Eltern zahlen natürlich alles. Und das ist auch ein Grund, warum ich noch zu Hause wohne.. ich will sie nicht ausnehmen oder so. Ich würde zwar schon gerne selbstständiger sein und unabhängig.. aber würde auch ich wo anders wohnen, müsste Mein Dad noch mehr zahlen... und irgendwo möchte ich nicht so sehr von seinem Geldbeutel abhängig sein, wie mein Bruder...
Nagut.. also mein Bruder hat halt auch ne Freundin. Die hat auch studiert. Wenn mein Bruder und seine Freundin bei uns zu Hause sind, merke ich sehr stark dass meine Mutter sie total gut leiden kann. Die reden über alles. Und meine Mutter schwärmt schon quasi von ihr. Vielleicht sollte ich hier erwähnen, dass die Eltern eine Firma haben.
Mittlerweile glaube ich, dass meine Mutter daran festmacht. Und auch daran dass sie studiert hat.
Mein Freund seine Eltern arbeiten normal. Und mein Freund arbeitet auch in Schicht.
Ich glaube, für meine Mutter ist das ein Problem oder so… Dabei bin ich doch glücklich mit ihm. Es geht mir nicht ums Geld.
Ich brauch sein Geld nicht. Im Gegensatz zu meinem Bruder und seiner Freundin habe ich mir einen Nebenjob gesucht. Ich bekomme zwar so eine Art »Taschengeld« monatlich, aber einen gewissen Teil verdiene ich mir selbst.
Alles was ich unternehme, kann ich mir auch selbst bezahlen. Dazu brauch ich weder das Geld von meinem Freund noch von den Eltern. (< so wie das bei meinem Bruder der Fall ist)
Ich verlange doch wirklich nicht viel. Ich verlange nur das meine Mutter meinen Freund akzeptiert. Wir sind fast 2 Jahre zusammen und wie ich letztens erfahren habe, sagte meine Mutter zu meinem Vater, Er soll mir irgendwie beibringen, dass ich meinen Freund wieder loswerden soll….
^^ als ich das gehört habe, bin ich fast zusammengebrochen…
Ich liebe ihn.. und ich bin glücklich wie nie zuvor.
WARUM ist sie so.. Warum gönnt sie mir meine Beziehung nicht?
Sie sagt immer, »wir würde nie wegfahren, in den Urlaub«.
Mein Bruder fliegt mit seiner Freundin in den Urlaub < schön. Und wer bezahlt das IHRE ELTERN.
Ich fliege nicht mit meinem Freund in den Urlaube. Er hat zwar angeboten dass er es mir bezahlt. Aber das will ich nicht. Er muss das nicht für mich tun. Ich gehe ja schon arbeiten, aber es reicht nun mal nicht um mal kurz für 700 Euro irgendwohin zu fliegen mit Vollpension. Und meine Eltern fragen ob sie mir Geld dafür geben will ich auch nicht.. Ich kann das nicht. Und habe noch nie gebettelt oder so..
Mein Freund und ich haben letztes WE einen wunderschönen Tag zusammen verbracht, wir sind in der Nähe spazieren gegangen, auf einen Berg, und haben uns dies und jenes angesehen..
Ich fand die Tag toll. Und dafür muss ich nicht um die halbe Welt fliegen.
Es ist mir nicht wichtig wo hin – sondern das ich mit meinem Freund zusammen bin..
Das macht mich glücklicher als jedes GELD was ich habe.
Ich studiere und werde mir mein Leben schon gestalten.. und werde mein eigenes Geld verdienen. Ich weiß was ich will – aber ich weiß auch … das ich ständig gegen einen Eisberg laufe… dem ich nicht klar machen kann, dass GELD MICH NICHT glücklich macht. Mein Freund, das ist alles was ich will!
Ich musste mir das alles jetzt mal von der Seele schreiben, ich war vorhin sehr verwirrt und weinen musste ich auch. Es macht mich sehr traurig – dass meine Mutter meine Beziehung nicht akzeptiert…
Habt ihr einen Tipp ? Was ich noch machen kann ??
Oder muss ich einfach damit leben…
Franzi schrieb am 2.5. 2009 um 15:08:47 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Ich habe ganz oft das Gefühl, daß ich mein Dicksein (was ich als totalen Makel empfinde) durch andere Dinge ausgleichen oder wettmachen müßte. Indem ich entweder total selbstbewußt bin oder besonders lustig, unterhaltsam, hilfsbereit, interessant, was auch immer.
MeinProblem ist, daß ich sowieso etwas gehemmt bin, und durch dieses Dilemma setze ich mich selbst dermaßen unter Druck, daß ich das Gegenteil damit erreiche. Es strengt mich extrem an, neue Leute kennenzulernen oder in Gruppen hineinzuwachsen.
Ich hatte noch nie einen festen Freund (obwohl ich 28 bin!!!), weil ich einfach die Vorstellung nicht loswerde, daß sich für mich wegen meiner Figur sowieso kein Mann interessieren kann.
Ich wüßte gern, ob alle Dicken unter Euch, die einen Freund oder Mann haben, auch schon dick waren, als sie ihn kennengelernt haben.
Ich bin seit 1 1/2 Jahren in einem Chor, habe aber immer noch Probleme, mit den MÄNNERN dort etwas besseren Kontakt zu kriegen. Weil ich ja denke, wo ich schon optisch nichts bieten kann, müßte ich sonst »total cool« sein, und das kann ich natürlich nicht, erst Recht nicht, wenn ich denke, ich muß unbedingt.
Wenn ich entspannt bin, mit Freundinnen, bin ich ein ganz anderer/»normaler« Mensch.
Ein Mann von nebenan schrieb am 8.5. 2009 um 11:15:45 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Mein Beruf ödet mich an ...
... aber, mir fällt auch nichts Besseres ein.
Hallo zusammen,
bis vor 4 Jahren habe ich seit meiner Ausbildung in einer Firma als leitender Büroangestellter gearbeitet.
Mich immer über die Anforderungen hinaus eingesetzt, viele Fortbildungskurse besucht -neben der Arbeit und selbstfinanziert-, mich hochgearbeitet und eigentlich auch in den letzten Jahren nicht schlecht verdient.
Dann Arbeitsplatzabbau - Kündigung - familiäre Probleme - Versuch der Selbständigkeit - allein lebend - Orientierungslosigkeit.
Zur Zeit wieder auf Jobsuche - trotz längerer Arbeitsabstinenz schon eine ganze Reihe Vorstellungsgespräche - »Wir suchen jemanden, der belastbar ist, der Überstunden macht, der bereit ist, mehrmals im Jahr auf Dienstreise zu gehen«, usw.
Schon die 1. Anfahrt zu einem potentiellen Arbeitgeber verursacht in mir Unbehagen. 40, 50 oder 80 Km für eine Strecke - dort keinen Parkplatz finden (das dann vielleicht jeden Morgen), dann die Geschäftsräume - die Vorstellung, dort wieder 10 oder sogar 14 Std. am Tag zubringen zu müssen. Ich tue mich zwischenzeitlich auch schwer, mit den Menschen umzugehen. Alle im Anzug, total busy, ungeheuer wichtig.
Dann sage ich mir: »und wenn ich 100.000 € im Jahr verdienen würde - ich würde mich nie wieder so einsetzen, wie ich das mal getan habe - ihr könnt mich mal.«
Ich habe in den letzten Jahren einen gewaltigen Umdenkungsprozeß durchgemacht - nur noch Bonzen, nur noch Profitdenken, nur noch raffen.
Ich möchte DAS alles nicht mehr (oder auch noch nie) mitmachen.
Aber, alles hinschmeißen, nochmal von vorne anfangen?
Wüßte ich eine Tätigkeit, die mich auch innerlich erfüllt, wo ich sicher sein könnte, dass nicht jemand anderes noch an mir verdient; ich würde für ganz kleines Geld dort arbeiten - nur meinen Lebensunterhalt verdienen, brauche keinen Luxus und kann mich einschränken.
Umweltschutz? Greenpeace, WWF usw. sind doch auch nur Wirtschaftsbetriebe - Kirchen im Grunde auch.
Also, ich finde einfach nicht meinen Weg, weiß oft nicht weiter; bin nur noch orientierungslos.
Gruß
Michael
Diabetes und Piercing? schrieb am 14.5. 2009 um 09:28:06 Uhr zu
Bewertung: 20 Punkt(e)
Hallo!
Meine Tochter (mittlerweile 15,5 Jahre alt und immer noch Typ 1) interessiert sich ernsthaft für ein Zungenpiercing.
Als Eltern sind wir interessiert in diese Diskussion eingestiegen.
Nun hörten wir an mehreren Stellen, dass Piercings für Diabetiker »problematisch« sein, ohne dass das näher erläutert werden konnte.
Gestern erzählte mir eine langjährige Diabetikerin, dass Heilungsprozesse bei Diabetikern langsamer verlaufen würden und dies evtl. als Problem angesehen werden könnte.
Bei unserer Tochter liefen bisher alle Heilungsprozesse im normalen Tempo ab, eigentlich hat sie sogar eine sehr gute »Heilhaut«.
Es ist schon klar, dass ggf. während der ersten Zeit (eine Nahrungsaufnahme soll fast 2 Wochen lang nur sehr eingeschränkt möglich sein) eine Insulinanpassung erforderlich ist, doch unsere Tochter ist ja kein Neuling.
Falls hier gepiercte Diabetiker lesen, wäre ich für einen
Erfahrungsbericht dankbar!
Natürlich auch für jeglich andere Informationen, eine grundsätzliche Diskussion über Piercings müssen wir an dieser Stelle allerdings vielleicht nicht führen :-)
Vielen Dank im Voraus!
Herzliche Grüße,
Andrea W.
Timi schrieb am 14.4. 2009 um 16:36:47 Uhr zu
Bewertung: 17 Punkt(e)
Hallo ihr Lieben,
ich telefoniere unheimlich ungern. Dabei ist ‚angerufen werden’ noch nicht mal so schlimm (obwohl ich auch soweit wie möglich vermeide) aber selbst anrufen ist für mich der absolute Horror.
Ich benehme mich wie der letzte Trottel. Ich bin dann total aufgeregt und fange oft sogar an zu stottern. Ich stottere sonst nie, nicht mal, wenn ich vor 200 Leuten eine Rede halten soll. Aber telefonieren bringt mich an die meine Grenzen. Mir ist es sogar schon passiert, dass ich dabei vor Aufregung das Atmen vergessen habe. Ich weiß nicht, ob es etwas wie eine Telefonphobie gibt aber wenn ja dann hab ich eine. Und wenn nicht bin ich halt die erste, die sie hat :-)
Nun muss ich also ein wichtiges Telefonat führen, das Ergebnis dieses Anrufes entscheidet über meinen weiteren Lebensweg. Genauer gesagt geht es um die Vereinbarung eines Prüfungstermins und diese Prüfung entscheidet eben über meinen weiteren Lebensweg. Wenn ich nun schon beim Telefonat einen schlechten Eindruck hinterlasse kann ich die Prüfung eigentlich gleich vergessen.
Ich hab schon verzweifelt versucht über diesen Menschen irgendetwas rauszubekommen, damit ich mich schriftlich (wenigstens per Email) an ihn wenden kann aber vergeblich. Es bleibt mir nichts übrig, als diesen mir völlig fremden Mann auf seine Privatnummer anzurufen. Wäre es eine Büronummer wäre es vielleicht sogar halb so wild, aber ich muss ihn eben zu Hause anrufen...
Schon allein, wenn ich daran denke werde ich total nervös.
Das Blöde ist: Jedes Mal, wenn ich ein schwieriges Telefonat hinter mir habe denke ich mir „Mein Gott, was war jetzt daran so schlimm?“ aber das hilft mir jetzt auch nicht wirklich weiter. Um einen Anruf überhaupt zu machen gibt es für mich auch nur die „Augen zu und durch“ – Methode. Also ich wähle die Nr, damit sie im Telefonspeicher ist. Und dann drück ich irgendwann den ‚Anrufknopf’, warte zwei Sekunden und nehme den Hörer erst dann ans Ohr. Wenns dann schon klingelt trau ich mich nicht mehr, wieder aufzulegen und dann klappt es halt auch – mit stottern usw.
Was kann ich tun, um nicht so nervös zu sein? Habt ihr Tipps, wie ich dieses – und zweifellos noch folgende Telefonate – gut überstehen könnte?
Ich bin wirklich dankbar für jeden Ratschlag.
Liebe Grüße
Timi
Maggie schrieb am 4.4. 2009 um 11:15:32 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
Hallo,
ich schreibe hier mit der Hoffnung, dass ich mit meinem Problem irgendwie weiterkomme. Erstmal zu mir...Ich bin 21 Jahre alt. Ich habe 164 sm und wiege momentan ca. 59 kg. Wenn mich man so vom ersten Blick sieht, sehe ich gar nicht dick aus oder sowas...ganz normal.
Ich trage auch gerne manchmal etwas kürzere Röcke. Mein Körper ist so gebaut: Arme-sehr schlank, Öberkörper insgesamt-schlank (Brüste auch), kein Bauch, die Beine sind auch ziemlich schlank, der Hintern an sich selbst finde ich auch nicht dick.
Das einzige Problem, was ich immer gehabt habe und immer noch habe, ist die Oberschenkel-Außenseite. Innenseite ist alles ok... ( Aber an der Außenseite habe ich die sogennanten Reiterhosen . Wenn ich z.b. liege-da sieht man keine Orangenhaut oder so was, aber wenn ich am Stehen bin, dann sind da Reiterhosen und Orangenhaut.
Ich mache seit Jahren ständig irgendwelche Diäten, ich verliere kg und Umfang insgesamt, aber nicht da wo ich will. Außerdem finde ich, dass der rechte Oberschenkel etwas dicker ist als der linke (von außen nicht zu sehen). Das kann auch komisch für Sie klingeln - es passiert folgendes, z.B. ich esse 3 Tage nur Obst, dann verliere ich schon direkt 3 kg und meine Klamotten sind mir schon breiter. Dann fange ich an viel zu essen und für 3 Tage essen sind die Klamotten wieder gefüllt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass alles was ich esse oder nicht esse, direkt an der Hüfte geht...Das muss glaube ich nicht so sein.
Mit der Verdauung habe ich kein Problem - ich gehe oft zur Toilette und habe sehr selten Verstopfung oder ähnl. Sport mache ich aber leider nicht so regelmäßig und ich habe gelesen, dass wenn man bei Reiterhosen Sport macht, dann werden sie noch größer. Das veruinsichert mich, ansonsten bin ich ausdauerfähig... Was halten Sie von CallaneticS? Ich habe mir das Buch von Callan Pinckney gekauft und da stehen Wunden Vor-und Nach-Bilder in Bezug auf Reiterhosen. Und noch etwas, was ich sagen möchte - manchmal wenn ich z.B. seit langem kein Sport gemacht habe und ich gehe joggen mit Freunden, dann beim Joggen fühle ich leichte Schmerzen da, wo das Fett ist (Oberschenkel und etwas im Hintern)...also..wenn das Gewebe sich bewegt, dann schmerzt es ein wenig.
Das ist nicht immer beim Sport - manchmal gehe ich auch zum Konditionsgymnastik-da habe ich keine Probleme. Was Ernährung angeht - ich vesuche immer Obst zu essen, auch Vollkorn-Müsli, ich esse leider auch Süssigkeiten - in Perioden (manchmal fast keine, manchmal aber jeden tag)...Und ich bin so gewöhnt, dass das was im Teller steht, alles gegessen wird...
Obwohl ich z.B. in der Mitte schon mein Bauch voll fühle.
Ich muss auch vielleicht sagen, ich trinke GAR KEIN Alkohol (kein Bier oder Wein sogar), weil es mir nicht schmeckt. Ich rauche nicht, habe auch nie geraucht, weil es mir auch nicht schmeckt. Ich trinke auch keinen Kaffe - es schmeckt mir auch nicht. Nur manchmal kurze Kaffe mit voller Tasse Milch und Zucker, weil ich manchmal niedrigen Blutdruck habe.
Vor kurzem habe ich auch von Lipödem gehört? Könnte ich das haben und deswegen nicht am Oberschenkel abnehme? Was würden Sie mir empfehlen umzustellen? Was könnte ich machen, um mein Problem zu lösen? Was für einen Arzt kann mich untersuchen und sagen was in meinem Fall helfen kann? Oder hat jemand von den Lesern viel. hilfreiche Tips mit dieser Reiterhosenquellerei? Ich trage Hose größe - 38, aber wenn die Reiterhosen nicht da waren, würde ich in jeder 36 passen....
Na ja..ich werde mich bestimmt sehr freuen, wenn mir jemand irgendwie helfen kann..
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