Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeinProblem«
Tobias (17 Jahre) schrieb am 13.3. 2009 um 18:56:07 Uhr zu
Bewertung: 23 Punkt(e)
Liebes Blaster-Team. Erstmal ein großes Lob an euch, weil ihr auf die Idee gekommen seid, so eine nette Seite zu eröffnen, auf der man sich seine Probleme von der Seele schreiben kann. Das ist wirklich sehr hilfreich und ich hoffe ihr könnt mir auch bei meinem Problem weiterhelfen.
Das Problem ist eigentlich nur mein kleiner Bruder, der 5 Jahre alt ist. Er ist ziemlich laut, weil er oft schreit und sehr oft mit seinem Roller in unserem Haus herumfährt. Dieser Roller raubt mir bei meinen Hausaufgaben sehr oft die Konzentration, weil ich dieses Geräusch nicht ertragen kann.
Selbst mit Oropax scheint der Lärm erhalten zu bleiben und ich habe immer das Gefühl, die Wände würden vibrieren, wenn mein Bruder mit seinem Roller fährt. Draußen kann ich meine Hausaufgaben nicht machen, weil ich mich nicht immer auf das Wetter einstellen kann. Wenn es zum Beispiel regnet, kann ich nicht draußen arbeiten. Des Weiteren brauche ich einen aufgeräumten Arbeitsplatz, um die Hausaufgaben zu machen, oder zu lernen. Diesen sehe ich nur in meinem Zimmer, in dem ich aber immer dem Lärm meines kleinen Bruders ausgesetzt bin.
Durch den Lärm habe ich auch sehr oft keine Lust, überhaupt mit den Hausaufgaben anzufangen, weil ich weiß, dass die Hausaufgaben eine Qual werden, wenn man gestört wird und keine Ruhe finden kann. Ich weiß wirklich nicht, was ich dagegen tun kann, denn meine Eltern sind dafür, dass mein kleiner Bruder im Haus mit seinem Roller fährt. Vielleicht wisst ihr, was ich tun könnte, damit ich meine Hausaufgaben ungestört machen kann. Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Krumme Nudel schrieb am 18.4. 2009 um 23:57:02 Uhr zu
Bewertung: 23 Punkt(e)
Abend euch allen,
habe - wie mein Name schon andeutet - ein ernstes Problem mit meinem Glied; das Ding weist »betriebsbereit« eine Krümmung auf, lässt sich zur einen Seite hin locker »an den Körper anlegen«, zur anderen Seite hin ist's steinhart.
Habe lange damit irgendwie gelebt, mich abgefunden ... und Frauen mehr oder weniger gemieden.
Kurzum: Die Hose blieb immer an, weil mein »Problemchen« mich stets blockierte und ich die Frauen nicht enttäuschen und mich selbst blamieren wollte.
Nun wird man halt nicht jünger - und irgend wann will man's halt auch mal wissen. War natürlich auch schon beim Andropologen wegen der Sache. Sein Statement: »Wenn der Geschlechtsverkehr klappt, würde ich da nix unternehmen (Operation etc.). Klappt's denn?«
Okay - ich natürlich rot geworden, aber dann doch zugegeben, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Hatte ja immer schiss davor, wollte nie wahrhaben, was da unten Tatsache ist.
Nun frage ich mich (und euch): Ist es angebracht, in dieser Situation eine Prostituierte aufzusuchen und für sich selbst klare Verhältnisse zu schaffen? Oder wäre das verwerflich? Wenn ich es machte und es würde gutgehen, hätte ich doch bestimmt mehr selbstvertrauen gewonnen. Andererseits die moralische Frage? Oje, was meint ihr?
Echo 7 schrieb am 5.4. 2009 um 13:04:29 Uhr zu
Bewertung: 21 Punkt(e)
Ich bin zur Zeit in Psychotherapie seit etwas mehr als einem Jahr. Schwierig war ich schon immer. Depressive Phasen, Ängste, wenig Selbstbewusstsein. Ich erinnere mich nur an unbeschwerte Zeiten in der Grundschule. Nun glaube ich die Ursache meiner ganzen Probleme gefunden zu haben oder besser gesagt, den Ausgangspunkt.
Und zwar wurde ich als Kind von meinem Vater geschlagen. Ich weiß noch nicht genau, wie häufig und in welchen Ausmaß. Ich habe nur vage Erinnerungen. Ich erinnere mich an Schläge, die immer wieder kamen auf meine nackte Haut. Ich erinnere mich an ein tränenüberströmtes Gesicht, mein Gesicht, an zu heißes Essen.
Doch was ich ganz genau weiß, ist, dass mein Vater es war. Dass er es immer wieder war UND dass ich angst vor ihm habe. Dass ich ständig angespannt bin und war in seiner Nähe. Er war kein Alkoholiker, aber er ist sehr unkontrolliert. Er handelt aus Wut und diese Wut konnte früher schon durch Kleinigkeiten zutage kommen. Heute ist es allerdings nicht mehr so. Ich war glaube ich sein Hauptopfer.
Dass ich ab und geschlagen wurde, wusste ich schon länger. Doch dass es schlimmer als befürchtet sein könnte, vermute ich erst seit kurzer Zeit. Ich wurde nicht nur körperlich geschlagen, sondern auch psychisch. Mein Vater interessierte sich eigentlich nie für mich, er hat nie versucht zu mir eine Beziehung aufzubauen. ALs ich schwimmen lernte und es ihm freudestrahlend erzählte sagte er nur »na und«. Ich hatte immer den Eindruck es ihm nie recht machen zu können dabei wollte ich von ihm nur geliebt werden.
Diese Sachen belasten meine Beziehung, meine Sexualität und mein Verhältnis zum anderen Geschlecht. Mein Verhältnis zu Freundschaften. Ich hab einen Borderline Test gemacht, das passt wohl zu mir:(
Ich will nun meine Kindheit aufarbeiten und damit klarkommen. Hier im Blaster, unter diesem Stichwort, erhoffe ich mir, Menschen zu finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Wie seid ihr damit umgegangen? Hatte das auch Auswirkungen auf Sexualität? Mag vielleicht jemand Erfahrungen austauschen? Würde mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Echo 7
Zuccini schrieb am 8.5. 2009 um 23:36:38 Uhr zu
Bewertung: 19 Punkt(e)
Hallo, ich hab da auch ein Problem.
Und zwar: In der Schule sind ein paar meiner Freunde auf einmal der Meinung, dass sie umbedingt jeden dissen müssen, und dass dieses so richtig lustig wäre.
Komischerweise kann ich das auch nur von einem von denen überhaupt nicht ab. Bei den anderen macht es mir nichts aus.
Nur leider ist er sowas wie der Anführer.
Er hat mir zwar versichert, so wie alle anderen, dass dieses nicht ernst gemeint ist, aber ich glaube das nich, da er ausgerechnet mich immer und immer wieder als Opfer nimmt.
Selbst wenn ich einen stinknormalen Satz von mir bringe, fängt er an zu lachen (die andern tuns ihm gleich) und meint, das wäre sehr schwul oder sowas... Allgemein muss er in letzter zeit alles als schwul bezeichnen was nicht er selbst ist. Was heißt das? ... Dann sind die auch noch der Meinung, dass z.b. der Nächste der eine bestimmte Treppenstufe überschreitet in irgend einer Form behindert oder schwul sei. Die die das nicht mitbekommen haben leiden immer darunter und ich und andere finden das ziemlich sinnlos. Ich bekomme deshalb schon Alpträume und Wahnvorstellungen...
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!
Mareike schrieb am 28.4. 2009 um 14:24:39 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Liebes Blaster-Team!
Ich finde es große klasse, was ihr hier nebenbei in eurer freien Zeit so leistet! Echt toll!
Ich komme mal zu meinem Problem: Ich habe mich verliebt wie noch nie zuvor. Ich kann nicht schlafen, nicht essen, meine Gedanken haben nur noch ein Thema: IHN...mein Bauch ist voller Schmetterlinge!
das wäre alles sehr schön, wenn es an der Sache nicht einen Haken gäbe. Wir sind beide nicht solo, bzw. bin ich mittlerweile wieder Single, da in meiner alten Beziehung die Luft raus war (das weiß ER aber nicht).
MeinProblem ist nun, dass ich nicht weiß, was er für mich empfindet. Wenn er keine Beziehung hätte, wäre es sonnenklar, denn er lässt keine Gelegenheit aus, um mich näher kennenzulernen (zumindest wenn er mich in Natura sehen kann.. Telefonate sind da was anderes...) wir haben auch schon »Dates« und seine Körpersprache zeigt auch immer vollstes Interesse.
(Schaut mir immer tief in die Augen, neigt sich ein wenig zu mir, dreht seine Brust zu mir hin, lächelt viel, guckt mich in »unbeobachteten« Momenten an)
Doch die Dinge, die mich zum Grübeln bringen sind, dass meistens ich mich bei ihm melde (ich mach den ersten schritt, soetwas hab ich noch nie vorher gemacht!!!) dann reden wir c.a. drei std., bis er sich verabschiedet. Das zweite große Problem an der Sache ist, dass er mit seiner Freundin umgezogen ist und sich auf die neue Wohnung freut. (das war allerdings schon lange bevor wir uns kennengelernt haben geplant) Manchmal habe ich das Gefühl, als wenn er mich daran erinnern wollte, dass er eine Freundin hat.
Ich zerbrech mir nun den Kopf, was seine Gefühle für mich sind.
Mein Eindruck ist, dass er ehrlich interessiert ist, aber sich noch unsicher ist und erst einmal mehr Zeit braucht, um zu überlegen, was er will.
Aber was ist, wenn er doch nur »spielen« will, weil ich so gut mitmache?!? Ich habe eine große Angst, abwertend behandelt zu werden und daher muss ich die kleinsten Zeichen richtig interpretieren können, damit es gar nicht so weit kommt. Bitte helft mir dabei!
Was ist euer Eindruck?!? Habe ich eine Chance?
Nicole schrieb am 13.6. 2009 um 12:12:16 Uhr zu
Bewertung: 18 Punkt(e)
Hallo,
Ich habe Diabetes Typ 1 seit 19 Jahren. Und spritze 4 mal täglich Insulin (Levemir und Novorapid).
Nun, da mein Zuckerwerte im Laufe der Zeit immer schwankend und schlechter. Morgens ist der Zucker mal hoch, mal runter. Der HBA1c war auch im Laufe der Zeit nicht mehr besser (vor kurzem war der HBA1c ca. 8,4).
Und mein Arzt empfieht mir Insulinpumpe. Der Pumpe soll mir viel helfen und mir Erleicherung geben von Spritzerei.
Wer von euch hat auch Insulinpumpe? Ich würde mich freuen, wenn jemanden von euch hier euere Erfahrungen über die Pumpe melden würden. Da ich drigend Informationen sammeln möchte, bevor ich die Entscheidung über die Pumpe falle. Falls von euch wissen wollen, wie alt ich bin, bin unter 30 Jahre.
Und meine Fragen sind:
- kann ich trotz Pumpe nach dem Essen spritzen, oder geht das nicht?, da ich oftmals wenn ich vorher fürs Essen spritze, danach doch das Essen nicht geschafft habe, aber gespritzt. Manchmal schaffe ich das Essen nicht, was auf dem Tisch kommt. Ein sehr guten Beispiel ist die Pizza, mal schaffe ich das leer zu essen, mal nicht.
- ich esse oft morgens nicht (ausser wenn ich arbeite gehe). Ist da bei Pumpe kein Problem?
- Und ich esse oft sehr flexibel, das heisst, nicht genau punkt morgens, mittags und abends. Ich esse ofters später Mittagsessen (so um 13-14 Uhr). Macht das mit der Pumpe kein Problem?
- Wie sieht das mit Schwimmen aus bzw. im Freibad oder im Strand? Ich habe hier mal gelesen, man kann bis zu 2 Stunden die Pumpe ablegen. Meiner Ernährungsassisentin (die auch im Praxis ist, wo mein Diabetologe arbeite) sagte mir, der Pumpe kann unter 1 Stunde ablegen. Was stimmt wirklich??
- Ich weiss nicht, ob die nächste Frage für euch sehr unangenehm ist. Wie sieht das mit der Pumpe und Sex aus? Verhakt die Schlauch?
Vielen Dank für euere Antworten!!!!! Hoffe, ich habe nicht zuviel getippt .......
sommerliche Grüße
Nicole
Mary Poppins schrieb am 5.3. 2009 um 17:50:24 Uhr zu
Bewertung: 22 Punkt(e)
Heute melde ich mich, da ich selbst ein ganz großes Problem habe :-(:
Zum einen bin ich seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer guten Pflege für meine Haut, ich habe eine trockene Haut mit Tendenz Mischhaut, jedoch keine Last mit Pickelchen oder so. Da meine gewöhnliche Tages-und Nachtcreme nun fast leer sind, möchte ich nun endlich mal eine tolle Pflege kaufen, die mir endlich ein schönes Hautgefühl bietet. Ich habe schon sooo viele KKs probiert und immer war irgend etwas, weswegen ich nicht zufrieden war. :gruebel: Derzeit sieht meine Haut so müde und fahl aus, jetzt muss einfach was passieren, damit ich meiner Haut endlich etwas Gutes tun kann.
Könnt´Ihr mir hier etwas empfehlen? :anbet: Habe schon so viel von CK und tautropfen, usw. gelesen, dass ich schon ganz verwirrt bin..... :betrübt:
Damit aber nicht genug: Seit Anfang November ungefähr habe ich ein totales Problem mit meinen Augen: jede Augencreme brennt auf der Haut und in den Augen, ich bekomme nach dem Auftragen rote Kaninchenaugen und irgendwie sind meine Augen ständig angeschwollen. Jegliche Cremes (leider immer nur KK, da ich mich bei NK überhaupt nicht auskenne) brennt und macht ein Auftragen unerträglich!!!
Natürlich versuche ich das Ganze mit Concealer abzudecken, aber dann wird es nur noch schlimmer: die Haut wird trocken und es bilden sich Fältchen bzw. die vorhandenen kommen weiter heraus. :wein:
Ich bin gerade 31 Jahre, aber um die Augen herum sehe ich wie ein altes Kaninchen aus... was kann ich nur tun? :nixweiss:
Liebe Grüße, mary
Möchte ich nicht verraten müssen schrieb am 3.2. 2009 um 18:53:23 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
Im Oktober 2005 bin ich wegen einer Trunkenheitsfahrt meinen Führerschein losgeworden = 2,16 Promille, hatte einen totalen blackout, kann mich absolut nicht mehr erinnern, wie es zu dieser Fahrt kam. Ich trank fast täglich meine 1 bis 3 Bier (0,5 l ) pro Abend und auch mal Wisky bei Partys, Festen o. ä. Anlässen. Ich hatte nie Ausfallerscheinungen und auch keine Probleme mit dem Alkohol in Bezug auf meine Umwelt (negatives Auffallen, Vernachlässigung sozialer Kontakte ...).
Seit Oktober 2005 trinke ich nun keinen Alkohol mehr und hatte auch keine Entzugserscheinungen. Als ich vor Ablauf der Sperrfrist (Juli 2006) meine MPU absolvierte, wurde mir folgendes bescheinigt:
"Wir empfehlen Herrn X, wegen des negativen Ergebnisses der Begutachtung und um weiterhin die Abstinenzbehauptung belegen zu können, eine regelmäßige Kontrolle der Laborwerte ... Zur weiteren Auseinandersetzung mit seiner Alkoholproblematik sowie zur dauerhaften Stabilisierung seiner Abstinenz empfehlen wir Herrn X, sich an eine Suchtberatungsstelle und oder an einen in Verkehrspsychologie besonders qualifizierten Diplompsychologen zu wenden sowie weiterhin regelmäßig Kontakt zu seiner Selbsthilfegruppe zu halten.
Aus den Angaben zu den Bedingungen für die Entwicklung im Trinkverhalten kann aber nicht ausreichend nachvollzogen werden, durch welche persönlichen Gründe überhaupt eine problematische Alkoholbeziehung entstehen konnte (»Es war einfach, um den Tag ausklingen zu lassen, um abschalten und einschlafen zu können«). Eine ausreichend selbstkritische Identifikation und Bewertung der persönlichen Faktoren für die fortgesetzte Akzeptanz extremer Trinkmengen kann aus den Angaben nicht abgeleitet werden... Dementsprechend kann gegenwärtig nicht davon ausgegangen werden, daß er bereits über alternative Bewältigungsstrategien verfügt, um heute mit früher konsumbegünstigenden Situationen unproblematisch verfahren zu können. Die daraus begründbaren Rückfallgefahren verkennt er derzeit völlig (»Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Risiko gleich Null« - wiederholter Alkoholkonsum)".
Nun weiß ich nicht was ich bei meiner nächsten MPU tun soll ... soll ich meinen vorherigen Alkoholkonsum höher beziffern, obwohl es nicht der Wahrheit entspricht, um die erhöhte Alkoholfestigkeit (2,16 Promille) zu erklären?
Ich trank weder aus Frust, noch irgendwie stress- oder problembedingt, also habe ich auch mit »alternativen Bewältigungsstrategien« meine Probleme.
... was sind »alternative Bewältigungsstrategien«???
Sicher denke ich auch nur zu kompliziert (?), vielleicht kann mir jemand bei diesem meinen Problem helfen.
Noch mal zu den Fakten: Ende meines Alkoholkonsums Nov. 2005, Beibringung der Laborwerte seit 02 /2006, Teilnahme an einer SHG seit 2006 - ich muß ehrlich gestehen, ich gehe dort hin in der Hoffnung, daß es mir positiv angerechnet wird - denn diese SHG gibt mir nichts, die Probleme der Menschen dort sind nicht meine und ich kann daraus weder »Kraft«, noch Wissen schöpfen, auch mache ich jetzt (aus Verzweifelung!) eine Einzeltherapie bei einem Verkehrpsychologen, nebenbei recht kostenintensiv, doch wenig hilfreich ... ich erzähle, man plaudert, doch ohne neue Erkenntisse meinerseits...
Ich habe kein Problem damit, mir und anderen einzugestehen, daß ich mit dem Alkohol ein Problem hatte , im Gegenteil ich kann offen und ehrlich darüber sprechen und auch damit umgehen, ich habe mich umgehend damit beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen nichts mehr zu tinken, gerade auf Grund dieser Trunkenheitsfahrt mit dieser erschreckenden Erfahrung eines blackouts - das war mein Problem.
Vielleicht habe ich ein Problem damit, zu erkennen, daß ich noch ein Problem mit Alkohol habe ... habe ich es noch? Mir fiel es relativ leicht abrupt mit dem Trinken aufzuhören, ich verspüre weder Saufdruck noch andere so typische Erscheinungen, wie ich sie von den Teilnehmern aus der SHG kenne.
Ich habe ein Problem mit positiven Erkenntnissen, mit der positiven Veränderung meines Lebens, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke und dieses galubhalft (ohne etwas zu erfinden!) einem erneuten Gutachter zu vermitteln, denn es hat sich nichts WIRKLICH bei mir verändert mit der Ausnahme einer völligen Alhoholabstinenz, ich war nie so besoffen, daß ich nicht mehr wußte was ich tat (AUSNAHME diese eine Trunkenheitsfahrt!), ich vernachlässigte weder mich noch meine Freunde, Familie, trank nicht heimlich, war nicht isoliert, pflegte soziale Kontakte, Sport, keinen dicken Kopf am nächsten Tag (2...4 mal im Jahr kam das schon vor), sonstige Aktivitäten etc.pp.
Der Psychologe will von mir wissen, wie sich mein Leben nun verändert hat im Sinne einer zufriedenen Abstinenz und fordert Bewätigungstrategien ...»nachvollziehbare motivierte« - das ist mein Problem!
Diese habe ich nicht. Wenn ich keinen Grund habe Alkohol zu tinken und mir fällt da auch kein Grund ein, denn wie wir ja alle wissen verändert der Alkoholkonsum nichts, außer den Menschen für einen gewissen Moment, dann habe ich logischer Weise keine Bewältigungssträtegien.
Entweder denke ich zu einfach oder zu kompliziert!?
Je mehr ich mich in diese Thematik vertiefe, desto hilfloser werde ich!
Etwaige Bewältigungsstrategie/Veränderungen wären:
-wenn ich Stess habe/hatte, unausgeglichen bin ... treibe ich Sport, lasse mir alles noch ein Mal durch den Kopf gehen und bemerke, dann das es auch vernünftige Problemlösungen gibt, außer sich zu betrinken.
-seitdem ich nichts mehr trinke, kann ich viel offener mit meinem Partner umgehen und die Beziehung ist viel harmonischer
-ich bin viel aktiver, bin öfter mit dem Rad unterwegs unternehme viel mehr mit dem Partner und meinen Freunden
-ich lese wieder Bücher und bin auch sonst ausgeglichener, habe mehr Freude am Leben
-ich habe mehr Appetit und esse regelmäßiger und ausgelichener
... sollen diese Erkenntnisse nun meine eigenen werden, all das (oben genanntes) tat ich auch zuvor, war weder Exentiker noch Koleriker.
... das ist mein Problem, nicht der Umgang mit Alkohol!
Warum ich nicht mit Alkohol umgehen konnte ... ich war zu labil, naiv ... dachte mir nichts dabei, unterschätzte die Trinkmengen-nahm sie als normal, da ich auch keine argen Beeinträchtigungen/Nachteile hatte, erachtete es als normal. Nun tinke ich nichts und fühle mich auch wohl.
Es ist zum verzweifeln....
Bin ich ein hoffnungsloser Fall?
Tara schrieb am 30.4. 2009 um 09:05:16 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Ich soll an der Niere operiert werden, da bei mir eine Wassersackniere mit Harnleiterverengung festgestellt wurde. Ich fühle mich psychisch dazu aber absolut nicht in der Lage.
Der Gedanke, dass sie in mir herum schneiden und mir dann nach der OP ein Schlauch aus der Seite hängt ist für mich unertragbar.
Um meine Situation zu verstehen, werde ich ein wenig ausholen müssen.
Mit 13 hatte ich meinen ersten festen Freund. Wir waren 1 einhalb Jahre zusammen und er hat mich in der Zeit psychisch dazu gedrängt mit ihm zu schlafen. Ich wollte es nicht, habe aber trotzdem immer nachgegeben, bis ich irgendwann keine Berührungen mehr zugelassen habe. Heute bin ich 19 und bin seit einem Jahr darüber mehr oder weniger hinweg.
Auch hatte ich immer Panik bei allem was mit meinem Bauch zu tun hatte. Wenn es irgendwo zog, habe ich mir die schlimmsten Sachen ausgedacht was das sein könnte. Letztes Jahr habe ich eine Trombosespritze in den Bauch bekommen und hatte eine Stunde lang Heulkrämpfe und Panikattacken.
Dazu kommt, dass ich mich am Arm selbst verletze, wenn ich mit einer Situation absolut nicht mehr klarkomme. Ich kratze solange auf einer Stelle herum, bis sich eine Kruste bildet.
Auch habe ich diverse Ekel. Ich ekele mich vor Dreck und Schimmel und ich ekele mich vor Putzmitteln. Was eine tolle Kombination ist.
Wenn ich zum Beispiel in der Schule an einer Gruppe von Leuten vorbei gehe, dann habe ich immer das GEfühl, dass ich vielleicht doch noch ein bisschen Marmelade oder sowas im Gesicht oder sonstwo habe. Auch fühle ich mich dann vom Gesicht her wie ein kleines Kind, falls ihr versteht wie ich das meine. Das wird wohl daher kommen, dass ich von der 5. bis zur 9. Klasse in der Schule ziemlich gehänselt wurde, diverse nette Briefe bekam und mir tolle Sachen hinterher gerufen wurden.
Bei einer Psychologin war ich schon, doch es hat mir nichts gebracht.
Die Operation muss gemacht werden um meine Niere zu erhalten. Es ist also sehr wichtig. Von der Vernunft her würde ich es machen, aber von meinen Gefühlen her kann ich es absolut nicht.
Gibt es vielleicht gute Bücher oder spezielle Psychologen, die auf solche Sachen spezialisiert sind? Kann mir hier jemand einen Tipp geben, wie ich mit einigen Sachen umgehen kann?
Danke schon mal im Voraus.
Fängt mit H an schrieb am 14.4. 2009 um 07:52:56 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Guten Morgen zusammen...
Ich sitze nun hier und schreibe, weil ich wieder einmal durch Herzrasen der besonders schlimmen Art wachgeworden bin....
Ich bin 23 Jahre alt und trinke seit 2 Jahren täglich zwischen anfänglichen 2-4, heute 8-11 0,5L Flaschen Bier.
Vor diesen 2 Jahren habe ich eine sehr lange Zeit extrem Cannabis konsumiert, damit aber von einem auf den anderen Tag aufgehört- Meine Exfreundin öffnete mir die Augen. Irgendwann kams dann vor ab und zu Flasche Bier, dann 2, dann täglich usw...
Mein Trinkverhalten ist etwas untypisch: Ich trinke zwar täglich, aber bekomme nie die Lust vor 18-19 Uhr etwas zu trinken, geschweige denn morgens. Wenn ich abends dann aber nicht richtig zufrieden bin mit meinem Rauschzustand, tue ich aber schon sehr viel verrückte Sachen um an Alkohol zu kommen (Mit dem Fahrrad 7 Kilometer zur 24 Stunden Tankstelle fahren etc..).
Und wie das so ist, muss der Mensch erstmal auf die Nase fallen, bevor er die Bremse zieht.
In den letzten Wochen kam es sehr häufig vor, dass ich nach 3 Stunden schlaf durch das Rasen meines Herzens wach wurde, panisch aus dem Bett kletter um nach Luft zu ringen und mich zu beruhigen. Dann habe ich mich meist vor den PC gesetzt und stundenlang mit einem ängstlichen Gefühl da gesessen. So wie auch jetzt gerade. Nur heute war es besonders heftig und ich dachte ich werd ohnmächtig. Ich habe nur 2 Stunden geschlafen und bin total müde, aber ich habe Angst einzuschlafen....Und heute Abend ist das wahrscheinlich alles wieder vergessen und ich trinke wieder..
Ich will einfach nicht mehr und werde mich wohl bei einem Arzt melden.
Über das Herzrasen habe ich hier nur etwas in Zusammenhang mit Entzug gelesen...Kann es denn nicht wärend des Konsums dazu kommen, oder meint ihr, mein Herz ist kaputt gegangen, durch das Saufen?
Ich habe einfach nur Angst...
Liebe Grüße
Rosy schrieb am 16.5. 2009 um 10:56:06 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Hallo!
Nachdem wir unser Problem nicht in den Griff bekommen, möchte ich mich heute an Euch wenden, vielleicht wisst ihr etwas, was uns helfen könnte.
Unsere Katze, die wir seit ca. 3 Monaten haben, fängt immer mehrmals täglich ihren Schwanz und beisst rein. Wir haben jetzt auch beobachtet, dass sie ruhig liegt und auf einmal aufjault und davonschiesst, wie wenn sie vor ihrem Schwanz davonrennen wollte. Auch wenn sie sich putzt und zu ihrem Schwanz kommt wird sie ganz hektisch. Manchmal, wenn wir ihn dann anfassen, pocht er richtig.
Der Tierschutzverein, von dem wir sie haben, hat gesagt, dass sie zwischen drei und vier Jahre alt ist. Nach mehrerem Nachfragen haben wir auch herausbekommen, dass sie dieses Verhalten schon auf der Pflegestelle hatte.
Der Tierarzt hat den Schwanz untersucht und ihre Analdrüsen ebenfalls und hat nichts diagnostiziert. Auch Langeweile scheint uns etwas unwahrscheinlich.
Weil wir nicht weiterwussten und uns die Kleine leid tut, denn sie macht schon den Eindruck, dass die das quält, haben wir eine Tierkommunikatorin gefragt, die vermutet, dass sie mal eine Quetschung am Schwanz hatte, von der sie jetzt noch die Nervenenden quälen.
Hat igrnendjemand so etwas schon mal gehabt? Gibt es etwas, das wir tun können? Wir möchten ihr so gerne helfen.
Liebe Grüsse
Rosy
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