Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeinProblem«
Rochawear schrieb am 2.4. 2009 um 23:34:49 Uhr zu
Bewertung: 35 Punkt(e)
Hallo,
seit heute habe ich ein ganz schön dickes Problem. Ich habe dummerweise mein Handy unten liegen lassen. Und da war was drauf was man nicht unbedingt gerade sehnen braucht. Also nicht ganze Bilder von mir, sondern nur ein Teil von mir in eindeutiger Pose, wenn ihr versteht was ich meine..
ich bin so blöd und habe vergessen, keine Ahnung, wahrscheinlich vergessen sie zu löschen.
Heute kam mein Bruder an (10) und der meinte was ich da für Bilder drauf habe boah...alter..ich bin so blöd. Das ist mir so oberpeinlich und schlimm. Ich hoffe er erzählt das nicht weiter. Auf jeden Fall bin ich voll ausgerastet und habe ihm sogar eine richtig geknallt. Ich weiß, dass es falsch war, ich habe mich bestimmt 1000 mal bei ihm entschuldigt, nachdem er irgendwann mal aufgehört hat zu weinen.Er meinte aber, dass er es unseren Eltern erzählen will, hätte nicht jeder im ersten Moment so gehandelt ? Ich weiß nicht, was da mit mir loswar. Ich hatte einfach Angst. Völlige Angst, das mein Leben jetzt komplett ruiniert ist. Ich meine, er ist 10 ! Er kann da nix für, das ich da solche Bilder habe, aber er kann auch nicht einfach so an mein Handy gehen. Das ist so scheiße. Ich habe ihm erst einmal irgendwelchen Unsinn erzählt, wie es zu den Bildern kommt und auch gesagt, wenn er sich ständig irgendwelche Wallpaper runterlädt, dass dann böse Leute einem solche Bilder schicken, weil die unsere IP-Adresse bekommen und das dann automatisch auf´s Handy draufkommt. Ich weiß, das ist der dümmste Schwachsinn, den ich jemals geredet habe, ein bisschen hat er mir denke ich abgekauft. Aber auf den Bildern waren auch ein paar Hintergründe von uns zu erkennen, also von hier zu Hause. Das ist eigentlich nur logisch, das ich die Bilder gemacht haben kann. Habe sie dann natürlich gleich gelöscht und nochmal gesagt, das ich sowas nicht auf meinem Handy habe und habe meinen Bruder erstmal mit etwas beschäftigt.
Das schlimme ist ja noch: Mein Bruder erzählt tagsüber sehr wenig. Auch meinen Eltern nicht. Aber abends, wenn er ins Bett gebracht wird, dann redet er wie so ein Wasserfall und erzählt alles was in der Schule gutes und schlimmes gewesen ist. Ich werde denke ich abends mit hochgehen und so tun als ob ich aufräume, damit ich hören kann, was mein Bruder meinen Eltern erzählt. Oder ist das fies ? Was hättet ihr in meiner Lage jetzt gemacht ? Was würdet ihr machen ? Habt ihr Tipps, wie ich ihn zum Schweigen bringen kann ? Nochmal drüber reden ? Oder besser gar nicht mehr...bin gerade total verzweifelt....
Oh man, das ist ja mal ein total toller Ferienbeginn...
Vladimir schrieb am 1.5. 2009 um 12:30:50 Uhr zu
Bewertung: 21 Punkt(e)
Hallo,
ich habe vor 2 Tagen, abends, plötzlich einen Schmerz, beim Gehen, am Poloch bemerkt und es wollte nicht aufhören. Da ich zu dieser Zeit unterwegs war konnte ich verständlicherweise auch nicht nachschauen oder tasten was es ist. Kann nur sagen, dass mir das gehen schwer fiel... zu hause angekommen habe ich dann nachgeschaut bzw., gefühlt und bemerkte etwas »dickes«, was auch leicht wehtat, als ich es berührte... ein »Hubel« oder sowas, es stand ab und.. hm...»versperrte« mein Poloch, war als drüber sozusagen. Ich dachte mir, vllt. geht es morgen wieder weg und hab mich schlafen gelegt.
Als ich wach wurde hatte ich keine Schmerzen, diese fingen erst an, als ich begann mich mehr zu bewegen und es schwoll wieder an, also mein Poloch.. der Schmerz war aber nicht allzu stark und somit ging ich in die Schule (Abendschule). Es ging ganz gut, hatte zwar leichte Schemrzen aber gehen und sitzen konnte ich fast beschwerdefrei, bis es dann immer später wurde, ich mich immer mehr bewegte und gelaufen bin.
Zu Schlulschluß war es dann extremer und ich hatte Probleme gerade zu gehen, es tat auch ziemlich weh. Zu hause angekommen hab ich ein kaltes und nasses handtuch draufgelegt um es abzukühlen. Hinterher musste ich auf Toilette, was »großes« machen und es ging nicht, mein Poloch war richtig angeschwollen und es kam nichts raus, so komisch es sich auch anhört, ist es nicht, wenn man wirklich muss und es nicht geht...
..habe michd ann schlafen gelegt.
Heute morgen aufgestanden bin ich sofort auf Toilette und hab getastet ob es angeschwollen ist, war es aber nicht, tat aber leicht weh... und ich hab dann halt gedrückt und es kam schwer was raus, danach schwoll es wieder zu und die Schmerzen fingen an. Nun sitze ich hier, es ist angeschwollen und tut leicht weh, bewege mich aber kaum...
...joa nun wollt ich mal fragen was es sein könnte, wirklich ein Abzest? Meine Freundin hatte mal eines zwischen Vagina und Oberschenkel so, dies sah aber irgendwie anders aus und hat sich anders angefühlt. Habe ein Problem, mit diesen Beschwerden zum Arzt zu gehen, Schamgefühl nennt sich das wohl, traue mich einfach nicht..
..deshalb wollt ich ebenfalls fragen ob es eine Möglichkeit gibt, dass es von selbst verschwindet oder was ich selbst tun könnte um es verschwinden zu lassen.
Im Moment fällt mir nichts mehr ein was ich noch zufügen könnte, ich hoffe es wird schnell und viel geantwortet... danke schonmal im voraus.
MfG Vladimir
Kerstin schrieb am 6.2. 2009 um 22:38:49 Uhr zu
Bewertung: 27 Punkt(e)
Hallo!
Und zwar habe ich folgendes Problem.
Ich bin jetzt seit ca. 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen, ich bin 30 Jahre alt, mein Partner ist 35 Jahre alt. Wir lieben uns sehr und haben viel Spaß zusammen und könne auch viel zusammen lachen.
Nur beim Geschlechtsverkehr gibt es Probleme. Meine Scheide ist für sein Glied viel zu eng und so ist es mittlerweile so, dass wir nur noch ca. 1 x im Monat Sex haben. Es gibt natürlich andere Varianten wie z.B. mit der Hand befriedigen und viel streicheln oder Oralverkehr, aber auf Dauer gesehen ist es glaube ich nicht so ganz das „Wahre“ für meinen Partner, der gerne öfters Geschlechtsverkehr haben würde als ich.
Was soll ich nur tun, ansonsten harmonieren wir prima zusammen, aber ich bin auch der Meinung, dass der Sex in einer Beziehung sehr wichtig ist. Es kann aber auch nicht angehen, dass ich durch sein großes Glied oder meine zu enge Scheide Schmerzen beim Geschlechtsverkehr habe. Gleitmittel haben wir auch schon ausprobiert, aber viel besser wird es dadurch nicht.
Haben Sie vielleicht einen Rat für mich oder muss ich davon ausgehen, dass er nicht der richtige Partner für mich ist aufgrund körperlicher Beschaffenheit?
Diabetes und Piercing? schrieb am 14.5. 2009 um 09:28:06 Uhr zu
Bewertung: 20 Punkt(e)
Hallo!
Meine Tochter (mittlerweile 15,5 Jahre alt und immer noch Typ 1) interessiert sich ernsthaft für ein Zungenpiercing.
Als Eltern sind wir interessiert in diese Diskussion eingestiegen.
Nun hörten wir an mehreren Stellen, dass Piercings für Diabetiker »problematisch« sein, ohne dass das näher erläutert werden konnte.
Gestern erzählte mir eine langjährige Diabetikerin, dass Heilungsprozesse bei Diabetikern langsamer verlaufen würden und dies evtl. als Problem angesehen werden könnte.
Bei unserer Tochter liefen bisher alle Heilungsprozesse im normalen Tempo ab, eigentlich hat sie sogar eine sehr gute »Heilhaut«.
Es ist schon klar, dass ggf. während der ersten Zeit (eine Nahrungsaufnahme soll fast 2 Wochen lang nur sehr eingeschränkt möglich sein) eine Insulinanpassung erforderlich ist, doch unsere Tochter ist ja kein Neuling.
Falls hier gepiercte Diabetiker lesen, wäre ich für einen
Erfahrungsbericht dankbar!
Natürlich auch für jeglich andere Informationen, eine grundsätzliche Diskussion über Piercings müssen wir an dieser Stelle allerdings vielleicht nicht führen :-)
Vielen Dank im Voraus!
Herzliche Grüße,
Andrea W.
Manuel schrieb am 4.4. 2009 um 16:44:44 Uhr zu
Bewertung: 28 Punkt(e)
Hallo
Ich hatte mit der jetzigen Freundin das erste Mal Sex. Das erste Mal bin ich viel zu früh gekommen. Darum hatte ich auch schon einen Stress. Nach einigen Minuten haben wir es nochmal versucht, ich hatte in diesem Moment Probleme meinen Penis hochzukriegen.
Als mein Penis endlich steif war, hab ich ihn in ihre Vagina reingeschoben, doch während er drin war wurde er wieder schlapp und wir mussten abbrechen.
Wir haben es dann noch einmal versucht, aber dann passierte das gleiche. Ich habe währenddessen so einen Stress gespürt, dass ich sie enttäusche, und doch ist es passiert.
Jetzt hab ich Schuldgefühle und mir ist unwohl dabei, dass ich sie nicht beglücken konnte. Ich weiss nicht weshalb mein Penis einfach schlapp wurde. Früher, als sie mir eine runtergeholt hat, konnte ich drei mal kommen, aber beim Geschlechtsverkehr klappte es einfach nicht.
Jetzt spüre ich Hemmungen und habe Angst vor dem nächsten Mal. Ich habe Angst, dass das gleiche wieder passiert.
Was kann ich tun, ich will v.a. diesen Gedanken loswerden und mich ein bisschen versichern, dass es so nicht wieder passiert.
Mit freundlichen Grüßen
Eistee und Cola schrieb am 7.3. 2009 um 12:09:19 Uhr zu
Bewertung: 25 Punkt(e)
Hallo, ich hab da auch ein Problem.
Und zwar: In der Schule sind ein paar meiner Freunde auf einmal der Meinung, dass sie umbedingt jeden dissen müssen, und dass dieses so richtig lustig wäre.
Komischerweise kann ich das auch nur von einem von denen überhaupt nicht ab. Bei den anderen macht es mir nichts aus.
Nur leider ist er sowas wie der Anführer.
Er hat mir zwar versichert, so wie alle anderen, dass dieses nicht ernst gemeint ist, aber ich glaube das nich, da er ausgerechnet mich immer und immer wieder als Opfer nimmt.
Selbst wenn ich einen stinknormalen Satz von mir bringe, fängt er an zu lachen (die andern tuns ihm gleich) und meint, das wäre sehr schwul oder sowas... Allgemein muss er in letzter zeit alles als schwul bezeichnen was nicht er selbst ist. Was heißt das? ... Dann sind die auch noch der Meinung, dass z.b. der Nächste der eine bestimmte Treppenstufe überschreitet in irgend einer Form behindert oder schwul sei. Die die das nicht mitbekommen haben leiden immer darunter und ich und andere finden das ziemlich sinnlos. Ich bekomme deshalb schon Alpträume und Wahnvorstellungen...
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!
Nocturna schrieb am 25.4. 2009 um 01:31:21 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Ich habe mal eine Frage an euch, weil ich unentschlossen bin, ob ein medizinisches Problem vorliegt oder ob es nur eine Angewohnheit meines Sohnes ist.
Mein Sohn, 9 Jahre, hat tagsüber ständig eine leicht feuchte Hose, nachts ist er seit vielen Jahren trocken. Er nässt nicht komplett ein, aber er hat ständig einen ca. faustgroßen feuchten Fleck in der Unterhose, was sich auch meistens auf die darüber liegende Hose durchschlägt.
Er hatte das eigentlich schon immer, aber in den früheren Jahren, war die feuchte Stelle gerade mal zwei Zentimeter groß und ich habe das hauptsächlich dem Spieltrieb zugeordnet und dass er keine Lust hat, rechtzeitig auf die Toilette zu gehen. Es gab auch Zeiten, wo dieses Phänomen völlig verschwunden war, deshalb habe ich der Sache keine größere Bedeutung zugemessen. Außerdem wollte ich die Sache nicht thematisieren und somit erst recht zum Problem machen.
Mittlerweile bin ich doch beunruhigt. Nicht nur, dass es unmöglich ist meinem Kind zwei Tage hintereinander dieselbe Shorts anzuziehen, auch die Slips bleichen wegen der ständigen Urinbenetzung vorne am Stoff aus.
Gespräche mit Sohn sind nicht wirklich fruchtbar, ich bekomme keine klare Antwort. Vielleicht ist es ihm auch peinlich mit seinen 9 Jahren über dieses Thema zu sprechen. Wenn ich ihn frage, ob er vielleicht mal mit dem Arzt darüber sprechen will, bekomme ich nur ein Schulterzucken.
Habt ihr vielleicht etwas Ähnliches erlebt oder habt ihr eventuell einen Ratschlag für mich?
Gruß Nocturna
Esther P. schrieb am 4.4. 2009 um 16:11:56 Uhr zu
Bewertung: 19 Punkt(e)
Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen, wir kennen uns schon super und können auch über alles sprechen. Was mich aber seit einiger Zeit stört ist sein vermehrter Konsum von Alkohol.
Ich habe nichts dagegen wenn er während der Woche einmal oder zweimal mit seinen Kollegen weg geht, jedoch tut er dies seit einiger Zeit vermehrt und es kommt jetzt öfters vor, dass er auch während der Woche ziemlich betrunken ist.
Ich habe ihm öfters gesagt, dass ich dieses verhalten nicht so gut finde, da er auch noch eine Weiterbildung macht, es aber ok finde wenn er Bier trinkt einfach im Mass.
Dieses Wochenende waren wir an einer Party, er hatte wieder einiges getrunken. Als ich dann mit ihm in eine Diskussion kam, hat er wieder völlig überreagiert (keine Handgreiflich keiten auch sonst keine extremitäten), wir bekommen eigentlich meisstens nur dann streit. Am nächsten Tag weiss er meistens nicht mehr so genau was war. Wenn ich ihm dann erzähle, über was wir uns gestritten haben, will er es gar nicht war haben und entschuldigt sich für sein Verhalten, sagt das er dies nie mehr tut, nur leider merkt er dies gar nicht, wenn er getrunken hatte.
Leider kommen so Auseinandersetzungen immer dann, wenn er zuviel konsumiert hat. Auf meine Anregungen lässt er sich nicht ein oder wird gleich sauer.
Er hat nach einem deftigen Absturz geschworen nicht mehr oder nur noch wenig zu trinken, hat dies auch wirklich einige Wochen gemacht, doch als ein Kollege (so wie er sagt) eine ziemliche Kriese hatte, hatte er sich wieder betrunken.
Ist mein Freund durch das vermehrte Konsum von Bier und anderem Alkohl abhänig geworden?
Wenn ja wie kann ich ihm helfen ohne dass es ihm gleich auffällt und er nicht denkt ich wolle ihn als schwer Abhängigen verurteilen, weil dies ist er nun auch wieder nicht.
Vielen Dank für eure Antwort
Safa schrieb am 22.3. 2009 um 18:31:23 Uhr zu
Bewertung: 28 Punkt(e)
Hallo zusammen,
bei der Geburt (Zange) wurde leider mein Beckenboden sehr stark beschädigt und die Muskulatur nicht nur überdehnt, sondern z.T. wohl auch richtig zerstört.
Daher bin ich seitdem inkontinent - und zwar sowohl »vorne« als auch »hinten«. Auch nach 5 Wochen ist keine nennenswerte Besserung der Situation eingetreten, noch nicht mal die Luft kann ich halten.
Da ich auch 2 tiefe Scheidenrisse habe und die Nähte noch schmerzen, traue ich mir richtige Rückbildungsgymnastik noch nicht zu, sondern mache nur »light«-Training mit An- und Entspannen etc. Wenn ich das ok vom FA habe, werde ich sofort einen Kurs beginnen...
Hat jemand dasselbe Problem (gehabt)? Wie lange dauerts, bis man das einigermaßen in den Griff kriegt? Und vor allem: Habt ihr Tipps, wie man das Thema gegenüber der Umwelt an-/umgehen kann? Ich kann mich ja nicht die nächsten Monate lang einigeln und den Kontakt zu allen, die nicht zum engsten Familien- und Freundeskreis gehören, auf Eis legen...?!
Bin ziemlich fertig deswegen: Irgendwie nimmt es einem jegliche Würde - vor allem bei Tisch, wenn einem die Schwiegermutter gegenübersitzt ;-)
Schon mal vielen Dank für euer Feedback!
Laila schrieb am 11.4. 2009 um 11:59:26 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Hallo ihr Lieben,
vor einem Jahr ist meine Schwester bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Sie war mit ihrem Freund auf dem Heimweg von meiner 18. Geburtstagsparty.
Meine Trauer kann ich nicht wirklich beschreiben. Die ersten Wochen fühlte ich nur noch den Schmerz und fing ständig an zu weinen... wie es halt eben so ist, wenn man einen Menschen verliert, den man über alles liebt.
Mittlerweile ist es allerdings so, dass ich eine absolute Leere in mir fühle. Wenn ich an sie denke, dann wundere ich mich teilweise, dass es mich nicht so sehr berührt, wie es mich noch vor einem Jahr berührt hat. Manchmal habe ich dann allerdings wieder einen ganz schlechten Tag und bin für jeden unansprechbar und zerfließe in totalem Selbstmitleid.
Ich kann mit niemanden wirklich gut darüber reden... meine Eltern haben selbst eine so große Trauer zu bewältigen, dass ich sie nicht noch zusätzlich belasten will. Mein Freund und meine Freunde verstehen sowieso nichts, wahrscheinlich sind sie einfach noch zu jung um sich mit soetwas auseinanderzusetzen. Der Freund meiner Schwester (er hatte einen sehr großen Schutzengel und überlebte bei dem Verkehrsunfall, obwohl er lebensgefährliche Kopfverletzungen hatte) zieht sich total zurück wenn man mit ihm reden möchte. »Er will das alles mit sich selbst regeln«, hat er mal zu mir gesagt.
Ich weiß einfach nicht mit wem ich reden soll, bzw. wie ich mit diesem Schmerz fertig werden soll. Meine Schwester hat immer zu mir gehalten und dann ist sie plötzlich einfach so weg.
Vielleicht hat jemand von euch soetwas auch schon erlebt und kann mir wenigstens einen kleinen Weg zeigen, wie ich mein Leben wieder besser in den Griff bekommen kann.
Liebe Grüße,
Laila
Paprikaschote schrieb am 7.4. 2009 um 14:36:29 Uhr zu
Bewertung: 30 Punkt(e)
Hallo,
hier erst mal meineGeschichte:
Also, mein Freund ist 26 Jahre alt, ich bin 25, wir sind seit einem dreiviertel Jahr zusammen.
Er ist ein super Typ, liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, ist zuvorkommend, hilfsbereit, treu, nett und einfach gut zu mir, demnächst fahren wir zusammen in den Urlaub...
Neulich hat jedoch die schöne Fassade einige Risse bekommen, und zwar war ich am Laptop meines Freundes (nicht heimlich, musste auf ihn warten und da sagt er na, surf doch ein bisschen), und natürlich sah ich im Verlauf besagte Pornoseiten.
Habe natürlich durchgedreht und ihm eine Szene gemacht, warum er das macht, und er hat doch mich, und warum er sich das ansieht....es war wirklich eklig.
Er hat mir dann versprochen dass ers nicht mehr macht und dass er mich liebt und er tuts manchmal aus Langeweile, und mich wegen so einer Sache nicht verlieren will usw...
Naja, ich kanns aber irgendwie nicht aus meinem Kopf bringen...
Welche Erfahrungen habt ihr damit???
Danke für eure Antworten!
schneehaserl27 schrieb am 1.2. 2009 um 14:26:02 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Hallo Blasterianer!
Ich (27) bin mit meinem Freund seit eineinviertel Jahren zusammen. Er ist meine erste richtige Beziehung und durch ihn habe ich sehr vieles gelernt. Ich habe seit einiger Zeit eine Borderline-Störung, die sich dadurch zeigt, dass ich z. B. in schwierigen Situationen, wenn ich z. B. bei anderen Ex-Freunden zusammen war und sehr misstrauisch war, häufig mit dem Auto herumfahre, kontrolliere, etc. Mit dem Auto herumfahren mach ich überhaupt sehr gern,wenn es mir schlecht geht.
Auch Tabletten haben dann einen großen Reiz auf mich. Ich habe mit meinem Freund eine sehr schöne Beziehung, allerdings ist es für mich nach wie vor sehr schwer, ihm zu vertrauen. So z. B. kontrolliere ich seit Anfang der Beziehung immer noch täglich die Internet-Foren über die wir uns kennengelernt haben, weil er sich damals erst nach längerer Zeit abmeldete. Ein weiteres Problem ist, dass ich nach wie vor seine Eltern noch nicht kennengelernt habe. Am Anfang war das für mich sehr schwer, mittlerweile habe ich nicht mehr soviel Probleme damit, nachdem er mir erklärt hat, dass sein Vater gerne Witze über Dicke reißt und damit vor keinem Halt macht. Das möchte er mir einfach ersparen. Außerdem wird dann alles groß in der Verwandtschaft breit getreten und darauf hat er keine Lust. Er ist zwar jedes WE bei mir und seine Eltern werden sich sicher auch ihren Teil denken, aber für ihn ist das sein Privatleben. Er wohnt mit 30 Jahren auch noch zuhause bei seinen Eltern. Da er Schicht arbeitet und ich ihn bei der Spätschicht immer erst freitags sehr spät sehe, haben wir shcon oft über das Zusammenziehen gesprochen bzw. richtig gesagt habe ich immer damit angefangen. Er meinte immer, wenn er Ende diesen Jahres (also jetzt 2007) seinen Bausparer rauskriegt, können wir uns zusammen eine Wohnung nehmen. Nachdem ich nun eine Weile arbeitslos war und einige Krankheitsvertretungen übernommen hatte, habe ich nun ab nächster Woche wieder einen festen Job in der Stadt, wo er wohnt. Nun hab ich ihn nochmal oder wieder auf das Thema Wohnung und Zusammenziehen angesprochen. Ich möchte mir halt jetzt ungern eine Wohnung dort nehmen und umziehen wegen einem halben Jahr wenn wir dann sowieso zusammenziehen werden. So würde ich halt pendeln (ca. 30 km). Doch als ich ihm das erklärt habe, wurde er auf einmal komisch mit dem Zusammenziehen. Dass er sich vielleicht auch erstmal selber eine Wohnung kauft, oder eine Wohnung kauft und die dann weitervermietet, und erst mal abwartet, was ihm der bei der Bank rät. Mir kam das alles auf einmal etwas komisch vor, vor allem weil ich ihn dann auch wiedermal auf seine Eltern ansprach,d ass wir ja gar nicht zusammen ziehen könnten, wenn seine Eltern nix von mir wissen. Wobei er dann meinte, dass er ihnen mittlerweile schon gesagt hat, wer ich bin und wo er immer ist. Soweit so gut. Nach einigem Hin und Her hat er mir dann gestanden, dass er in letzter Zeit Probleme beim Orgasmus hat, dass er beim Sex oft nicht kommt. Ich hatte das schon länger vermutet, aber mich nicht getraut, das anzusprechen. Als ich ihn einmal per SMS gefragt habe, hat er gemeint es sei alles wunderbar usw. Er meinte seit einigen Wochen kommen immer so Gedanken bei ihm hoch, dass er einen schlankeren Körper vielleicht attraktiver findet, dass ich seine erste dicke Freundin hat und dass er anfangs damit keine Probleme hatte aber jetzt seit einiger Zeit. Er meinte dass er bei schlankeren Frauen dann auch sexuell nicht diese Probleme hat vielleicht. Was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann ist, dass er wenn wir miteinander schlafen, schon immer sehr schnell erregt ist, und das auch sehr lange. Wir hatten bis jetzt eine sehr schöne Beziehung, allerdings auch immer kleine Streitereien, was auch mit meinem Borderline und meinen Beziehungsschwierigkeiten allgemein zu tun hat: ich provozier oft einen Streit regelrecht herauf, weil es mir dann besser geht, weil ich dann hör, ich lieb dich doch, usw. Ich hab ihm oft auch schon etwas vorgeworfen ohne Grund. Wenn ich sauer bin, geh ich oft auch nicht ans Telefon. Das alles ist für ihn sicher nicht so ganz einfach, aber er hat das immer sehr gut gemeistert. Wir haben jetzt auch schon viele schwierige Situationen überstanden (z. B. Krankenhausaufenthalt - wo ich KH so hasse, Unfall, Arbeitslosigkeit, super Stress mit ehemaligen Arbeitskollegen und der Chefin, Depression meinerseits, usw.). Wir hatten aber auch sehr sehr schöne Zeiten (z. B. unser Urlaub, die gemeinsamen WE allgemein, ...). Er hat mir auch immer gesagt wie sehr er mich liebt und mir das auch gezeigt. DAs Problem beim Sex jetzt hat mich sehr getroffen und ich hab das ganze WE geweint, er auch. Ich war teilweise sehr aufgelöst, bin auch wieder mit dem Auto herumgefahren. Er sagt ganz klar, er liebt mich und wird versuchen das in den Griff zu kriegen. Er liebt mich jedenfalls sehr. Ich habe damit aber Probleme das zu glauben. Was soll ich jetzt nur tun? Es fällt mir allgemein schwer, über solche Probleme zu reden bzw. allgemein zu reden und zu diskutieren.
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