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Veritas schrieb am 26.4. 2009 um 16:01:39 Uhr über

MeinProblem

Hallo Eltern und Erziehende,

ich habe folgendes Problem und die Frage, wie damit umzugehen ist:
Bin seit 15 Monaten mit einer Frau zusammen, deren Mann vor 3? Jahren bei einem Motorradunfall verstorben ist. Sie hat 2 Kinder, eine 19-jährige Tochter und einen 17-jährigen Sohn (der in 14 Tagen 18 wird).
Noch haben wir eine Wochenendbeziehung, ich wohne in Düsseldorf, sie in Koblenz, aber wir wollen bald zusammenziehen (ich zu ihr).
Mit den Kindern bin ich eigentlich bisher zurecht gekommen, die Tochter ist recht »pflegeleicht«, sie ist eine gute Schülerin und hilft auch im Haushalt.

Das Problem ist der 18-jährige Sohn, der seit dem Tod des Vaters die gesamte Familie mit seinem flegelhaften Verhalten terrorisiert. Ich habe bisher versucht, mich aus der Erziehung herauszuhalten, aber das geht nun nicht mehr, ohne dass mir das Messer in der Hose aufgeht.

Er nimmt in keinster Weise am Familienleben teil, hockt den ganzen Nachmittag in seinem Zimmer und zockt »Counter Strike«. Er hat keinen Bock auf gar nichts, geht unregelmäßig zur Schule, am Wochenende schläft er bis in den späten Nachmittag.
Für ein Praktikum hätte er Bewerbungen schreiben sollen, aber da er dazu keinen Bock (seine Standardaussage) hatte, habe ich meiner Freundin zuliebe einige Bewerbungen für ihn geschrieben. Einen Praktikumsplatz hat er nun, aber auch dazu hat er keine Lust. Er geht zwar hin, aber widerwillig.

Der Junge ist aber nicht nur faul, sondern auch rotzfrech.
Er beschimpft seine Mutter und Schwester als »Schlampe« und »Votze«, erwartet im Gegenzug aber zum 18. Geburtstag ein Auto...
Meine Freundin ist des lieben Frieden willens versucht, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, ich aber bin absolut dagegen.
Sie kommt gegen den Jungen nicht an, er hat sie sogar schon aus seinem Zimmer geschubst.
Ich habe mich auch schon mit ihm angelegt, nachdem er zu seiner Mutter gesagt hat: »Ey Alte, was guckste so blöd
Ich könnte bei diesem Verhalten ausrasten, aber ich weiss nicht wie ich darauf reagieren soll, schlagen will ich ihn nicht, obwohl er es mehr als einmal verdient hätte.

Jeder in der Familie regt sich darüber auf und wirft meiner Freundin Versagen in der Erziehung vor, gleichzeitig wird er aber von allen hofiert und bekommt alles in den Hintern geblasen (der »arme Bub«).
Mir geht das alles ziemlich gegen den Strich und wenn das meiner wäre, würde er sich ganz schön umgucken.
Ich habe schon mehrmals versucht, in Ruhe mit ihm über sein Verhalten zu reden, aber das fruchtet immer nur für ein paar Tage. Sobald ich wieder zurück in Düsseldorf bin und er mit Mutter und Schwester allein ist, wird er wieder zum Ekel.

Was kann man da tun? Meine Freundin leidet sehr unter seinen Gemeinheiten und weiss sich keinen Rat, da sie nicht dagegen ankommt.
Dankbar für Ratschläge,

Veritas


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