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Bettina Beispiel schrieb am 25.8. 2001 um 22:18:00 Uhr über

liebe

Eines Nachts hatte ein Mensch einen Traum; er träumte, er ginge den Strand entlang mit Gott, über den Himmel hin leuchteten
die Szenen aus seinem Leben auf, für jede der Szenen bemerkte er im Sand zwei Fußspuren: die eine gehörte ihm selbst, die
andere zu Gott. Als die letzte Szene vor ihm aufgeleuchtet war, blickte er zurück auf die Fußspuren und bemerkte, daß lange
Zeit den Weg nur ein Paar Spuren im Sand zu sehen waren. Er bemerkte auch, daß dies geschehen war während der
schwersten und traurigsten Zeit seines Lebens. Dies machte ihm ernstlich Kopfzerbrechen und er fragte Gott: Herr, Du sagtest,
als ich mich entschied, Dir zu folgen, Du würdest den ganzen Weg mitgehen. Aber ich bemerkte, daß während der
schlimmsten Zeit meines Lebens nur ein Paar Spuren da waren. Ich verstehe nicht, daß - als ich Dich am meisten
brauchte - Du mich verlassen hast. Gott antwortete: Mein kostbares Kind, ich liebe Dich und wollte Dich niemals
verlassen. Während Deiner Zeit voller Last und Leiden, als Du nur ein Paar Spuren sahst, da war es so, daß ich Dich
getragen habe!

Irisches Märchen (Aus dem Weihnachtsbrief der GESELLSCHAFT FÜR BIOLOGISCHE KREBSABWEHR E.V.)


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