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bizets farandole aus der arlesienne suite hat mich immer fröhlich gemacht. Traurig ist, die Beweglichkeit der Hände erst in einem Alter erreicht zu haben wo die Beweglichkeit der Füße stark nachlässt. So sind also die Dinge die du früher nicht konntest. Ja, weil sie eben rational nicht sehr einfach zu fassen sind, weil die Abläufe der Fingerreaktionen so ungeheuer schnell, ja reflexartig sind und diese zu nutzen statt zu hindern wollte und nicht konnte, ein einfacher stetiger nicht übermäßig schneller rock nur ein ostinato auf eine einfach wiederholte achtel, eine ständige und immer die gleiche achtel, das konnte ich einfach nicht, das ging nicht, da war ich spätestens im dritten takt raus und völlug durcheinander. nicht lug ich, naturlich nicht, das war so. und wie fröhlich machte mich so ein einfaches lied wie es mich mitreißen konnte, da war ich ganz drinnen, in der Musik, ach könnte man doch die tasten selbst so bewegen, so mit liebe und andacht und etwas freude und schwung, es fehlte mir ganz einfach an der auch nur allergeringsten Dynamik, ein einmal zuvor aufgenommenes tempo mußte unbedingt und bis ans ende durchgehalten sonst war alles sonst kaputt und futsch. und die spileleute die machten alle soclhe fehler nicht und schienen so öleichtfüßig zu sein und fröhlich, ganz ohne Anstrengung sopielten sie diese Musik die ich nicht kopnnte, ganz ohne anstrengung, wie wenn es ein teil ihrer selbst sei,
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