Im Film passiert oft das: Es klingelt an der Tür. Die Frau geht zur Tür und öffnet. Draußen steht ein Mann. Sie sagt: »Aah, sie sind es. Kommen sie doch rein.« Der Mann sagt »Danke«, betritt die Wohnung und hängt seinen Hut an den Ständer. »Haben sie Hunger? Möchten sie einen Kaffee?« fragt die Frau. »Ich sterbe vor Hunger! Und Kaffee nehme ich auch.« sagt der Mann. Die Frau sagt »Gut, dann mache ich uns eine Ente mit Knödel und Rotkohl. Das dauert drei Stunden. Vorher gibt es Kaffee, den ich schon seit Tagen in meiner Kaffeemaschine stehen habe.« und verschwindet in der Küche. Der Mann läuft ihr nach. Dann sieht man die zwei in der Küche ein paar Sätze reden. Der Mann sitzt am Tisch, trinkt den abgestandenen Kaffee aus einem braunen Becher, die Frau werkelt geschäftig mit den Küchengeräten herum. Spätestens nach drei Minuten sagt der Mann: »Entschuldigen sie, ich muß los.« Die Frau sagt »Schön. Dann bis zum nächsten Mal« und der Mann geht. Realismus im Film ist wohl realer als das Leben sein kann. Spät abends wird die Frau sich schön die Ente reinziehen und endlich den ekelhaften Kaffee wegschütten. Hoffe ich.