ich kann nicht sagen, dass ich eine große Neigung zu Strafe habe, aber derzeit sehne ich mich manchmal danach - und das im Alter von 51 Jahren. Ich bin von meinen Eltern sehr streng und sehr konservativ erzogen worden, gelegentlich auch mit dem Stöckchen. Ich haben zwei Kinder groß gezogen und bin seit 24 Jahren verheiratet, aber jetzt in meiner Ehe nicht mehr treu.Ich hatte im vergangenen Jahr mehrere Seitensprünge mit einem Berufskollegen. Seit Anfang des Jahres habe ich einen regelmäßigen Liebhaber, einen deutlich jüngeren Mann, den ich so etwa zweimal im Monat nach Büroschluß besuche. Der zieht mir die Kleider runter und wir toben uns im Bett aus. Wenn ich dann nach Hause komme und mich zu meinem Mann setze, habe ich ziemlich tiefe Gewissensbisse. Einerseits ist er sehr konservativ und Neuem (zum Beispiel im Sex) nicht aufgeschlossen, andererseits möchte ich ihn nicht missen. Manchmal denke ich: einfach alles sagen, die Sache beenden, den Hintern voll kriegen und dann: vergeben und vergessen. Gleichzeitig weiss ich natürlich, dass es so einfach wohl nicht gehen wird.Strafe ist keine Lösung. Viele Grüsse. Barbara