glasperlenspiel
Bewertung: 3 Punkt(e)
- ich weiß nich, wie das geht. man nimmt murmeln, ja?
- hm.
- und wo steckst du die hin?
- nich ins ohr! nicht! hörst du?
- was?
- ach, zu spät.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 36, davon 35 (97,22%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 11 positiv bewertete (30,56%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 540 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,028 Punkte, 13 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 17.11. 2000 um 03:05:53 Uhr schrieb goD über glasperlenspiel |
| Der neuste Text | am 4.3. 2026 um 12:48:55 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über glasperlenspiel |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 13) |
am 23.6. 2003 um 15:22:40 Uhr schrieb
am 3.3. 2026 um 21:03:09 Uhr schrieb
am 27.9. 2003 um 15:40:31 Uhr schrieb |
- ich weiß nich, wie das geht. man nimmt murmeln, ja?
- hm.
- und wo steckst du die hin?
- nich ins ohr! nicht! hörst du?
- was?
- ach, zu spät.
>>>>>>>Wie Goethe, der Meister, dem Hermann Hesse sich
teilweise verpflichtet gefühlt hat, sagte: »...Name ist Schall und
Rauch ... Gefühl ist alles«, so sollte man es mit Hermann Hesse
halten: Entweder man liebt ihn – seine Sprache, den Rhytmus,
die Farben, den Klang – sein Denken, seine Moral, die
Humanitas, – seine politische Einschätzung, den
Internationalismus, den philosophischen Individualismus, die
Forderung nach der Menschlichkeit im sozialen und in der Politik.
>>>>>>>
>>>>>>>Oder man tut es eben nicht. Und das ist dann auch in
Ordnung. Man ja noch noch andere lesen, Johannes R. Becher
zum Beispiel, Burgess oder Solchenizijn, Jerry Cotton Hefte,
Rosamunde Pilcher, Tennesee Williams, Bukowski, Henry und
Arthur Miller und die Autobiografie von Peter Scholl – Latour.
>>>>>>
»Es sei mir erlaubt, die Situation durch ein Gleichnis zu verdeutlichen: Es sitzt einer in der Dachstube über einer subtilen Gelehrtenarbeit, da merkt er, dass unten im Haus Feuer ausgebrochen sein muss. Er wird nicht erwägen, ob es seines Amtes sei oder nicht besser seine Tabellen ins Reine zu bringen habe, sondern er wird hinunterlaufen und das Haus zu retten versuchen. So sitze ich, in einem der obersten Stockwerke unseres kastalischen Baues, mit dem Glasperlenspiel beschäftigt, und werde vom Instinkt her, von der Nase her darauf aufmerksam gemacht, dass es irgendwo unten brennt, dass unser ganzer Bau gefährdet und bedroht ist und dass ich jetzt nicht Musik zu analysieren habe, sondern dorthin zu eilen, wo es brennt.«
(1943)
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