Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Himmelsrichtungen«
lizzie schrieb am 25.9. 2001 um 00:03:35 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Himmelsrichtungen habe ich so gelernt, wie man sie am Familienfrühstückstisch sieht: Im Osten (Wohnzimmertür) geht die Sonne auf, im Süden (Küchenzeile) ist ihr Mittagslauf, im Westen (Gartenfenster) will sie untergehn, im Norden (frühstückender Vater) ist sie nie zu sehn. Wenn ich in meiner Heimatstadt rausfinden will, wo Norden ist, muss ich mich heute noch erst in die alte Wochnung an den Tisch denken und dann überlegen, ob die Straße , in der ich jetzt bin, parallel zu der läuft, in der wir früher gewohnt haben. Wenn nicht, bleibt nur noch der Blick zur Sonne.
Falynn schrieb am 4.9. 2001 um 10:47:59 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In jeder Himmelsrichtung liegt eine mögliche Zukunft. Norden, Nordosten, Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen, Nordwesten und dazwischen unendlich viele weitere. Sie haben nichts damit zu tun, wie eure Zukunft im Ganzen aussieht, aber achtet mal darauf, was passiert, wenn ihr eine Entscheidung trefft, wenn ihr zuvor mit dem Blick nach Norden dreimal in die Höhe gespuckt habt. Ihr werdet feststellen, dass die Wissenschaft vom Einfluss der Himmelsrichtungen auf die Zukunft, auch »Kompassologie« genannt, ein viel größerer Schwachsinn ist als die Sterndeutung. Und schon die kann man abschreiben.
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