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Sekunden aus Ewigkeiten:
Wunder des Kusses,
der den Tod des Steins bestand! Letzte Träne Glück, geweint unter dem Grab des Himmels, Schatten
innige Schatten! ... für wen?
Im Neigen der Gipfel
des Schmerzes, schloß sich das Aug der Welt. Denn der Gehorchenden, der Blinden einer warf sie warf
zu Tausend Tode von Fels und Meer die unheilige Sonne. Da rissen die Gelenke des Himmels. Schwarzbrandenden Flügels, der Blitz stand in Flüssen und Feuerbrunnen. Und, wo der Punkt der Lerche einst, Jubel im unversehrten Raum, wuchs, erdumschattend des Todes wehende Säule, ein engelwürgender Baum.
Wo, ihr Betrogenen
auf schieferkahlem Feld, in dieser wächsernen Helle, die, erloschnen Greisens Haut, auf den Dingen liegt, wo ist ein Dauern? - aufzurauschen in einem Gefühl, bedenkenlos, den lichthaften Wipfeln gleich
vor Heiligendamm, kathedralenscliönen!
Der du ins offene
Antlitz nie
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einer heilen Sonne sahst,
verstumme,
unheilvoller Vogel,
Nacht in unserem Herzen!
Nun betet der gefallene Engel der maschinenstunde ... und durch den Abend aus brüchigem Wind treibt, ein Winterblatt im Staub, der den maßlosen Tod beschwor.
Dem die Takte gezählet, frühe schon, über unbeglückten, Haupt.
Betet, Flüsse, betet
Berge, ihr Hügel, mit ihm,
die ihr da noch stehet: zungenlos! Da ihn der Rand der Helle traf,
die aufhob, ein Korn im Tc)desschatten, die Erde, der Spiegel sei nes Innern zerbrach. Und im gefallenen Laub der Himmel, das Jahre voller Zittern war, wo findet er noch Halt?
Eingebrannt
wie in des Menschen Haut
zu Auschwitz das Todeszeichen,
die Frage bleibt: Der du
das Kainsmal trägst
wie eine Falte des Gerechten wieder
auf der Stirn, bist, Hängender
im Windgeäst der Tagc" der letzte du?
Hiroshiiiia: 0 Ende Ende
Flii!" und Zeit!
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