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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 11.9. 2003 um 09:11:27 Uhr schrieb
biggi über Sozialfaschismus
Der neuste Text am 19.10. 2018 um 10:50:48 Uhr schrieb
Christine über Sozialfaschismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 18.7. 2004 um 16:02:19 Uhr schrieb
biggi über Sozialfaschismus

am 28.3. 2010 um 13:30:09 Uhr schrieb
Baumhaus über Sozialfaschismus

am 17.1. 2007 um 13:29:31 Uhr schrieb
Peter K. über Sozialfaschismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sozialfaschismus«

jockel schrieb am 24.2. 2005 um 14:43:52 Uhr zu

Sozialfaschismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Sozialfaschismus-These ist eine Bewertung der (deutschen) Sozialdemokratie, die vor der Machtergreifung Hitlers von der KPD vertreten wurde. Nach der Vereinigung von KPD und SPD zur SED in Ostdeutschland schämte man sich dafür und verschwieg sie tunlichst, während Antikommunisten sie immer wieder ausgruben, um damit den Kommunisten die Schuld am Nichtzustandekommen einer Einheitsfront gegen den Faschismus zuzuschieben.
Die Sozialfaschismusthese sagt schlicht aus, dass Sozialdemokratie und Faschismus zwei Seiten derselben Sache sind. Beide dienen dazu, die revolutionäre Bewegung zu unterdrücken, nur eben mit anderen Mitteln - und wenn sie zu stark wird, dann sogar mit den gleichen Mitteln: der gewaltsamen Unterdrückung. Dazu gibt es ein deutliches Zitat von Ernst Thälmann aus: Die politische Lage und die Aufgaben der Partei von 1929.
Angesichts der Tatsache, dass es SPD-Minister waren, die in der Novemberrevolution und später in der Weimarer Republik immer wieder revolutionäre Arbeiter zusammenschießen ließen, eine durchaus naheliegende Erkenntnis. Und angesichts der Tatsache, dass der Radikalenerlass und die Kommunistenhatz der Siebziger Jahre vom SPD-Kanzler Willy Brandt initiiert wurden, ist das auch in der BRD noch immer aktuell.
Antikommunisten und diejenigen, die diese These nicht begriffen haben, verurteilen diese These, weil sie angeblich unzulässig die angeblich demokratische Sozialdemokratie mit dem diktatorischen Faschismus gleichsetze. Das tut sie jedoch nicht, sondern sie sagt aus, das beide im System der bürgerlichen Gesellschaft dieselbe Funktion haben, und dass die Sozialdemokratie nahtlos zu faschistischen Methoden überwechselt, wenn es ihr zum Systemerhalt angebracht erscheint, also durchaus nicht demokratisch ist. Nicht erst der jüngste Wählerbetrug der SPD-geführten Bundesregierung zeigt, dass diese Aussage absolut unzweifelhaft ist. So verstanden ist die Sozialfaschismus-These damit weitgehend zutreffend und akzeptabel - wenn auch erklärungsbedürftig.

Bernhardett schrieb am 17.1. 2007 um 15:35:53 Uhr zu

Sozialfaschismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Früher sang Sylle mal »Halloveen in OstberlinHeute muss es wohl heißen in ganz Berlin oder ganz Deutschland. Ist echt nicht mehr normal was in Germany abgeht.

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