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ein Kilogramm Pfifferlinge putzen und in achtzig Milliliter Maiskeimöl im achtundzwanzig Centimeter Stahlbräter gut und braun zu Teilen anbraten, einen fein geschnittenen sehr großen Bund Dill/Petersilie(glatte) hinzufügen und ebenfalls gut anrösten. mit zehn Umdrehungen Pfeffer und einem halben teelöffel salz würzen. sechshundert Milliter süße Sahne dazu und reduzieren bis die Soße schön sämig ist. Einen halben Teelöffel (gestrichen) Glutamat einrühren. In einen kleinen TGopf umfüllen und abkühlen lassen. Die erkaltete Masse ist fast ganz fest, sehr dick pastös. Sie ist mit wasser und mit neuer Sahne zu einer konzentrierten Pilzsoße verarbeitbar, pur ist sie sehr konzentriert und ein zwei esslöffel davon reichen aus für eine Beilage zu Kartoffel oder Nudel. Es galt nun diese große Menge geeignet zu konservieren, einkochen in Kleine Weckgläser ist bei solch sehr dicken sahnesoßen nicht günstig. Einfrieren in Tüten hat lästige Tütenfalten im Gefrorenen ergeben die sich nie ganz vermeiden ließen und das schnelle Auftauen behinderten weil ein Zipfel der Tüte noch im Gefriergut festhing. So kam ich auf die Idee mit den Formstücken. ich habe diese dicke Soßenpaste Sahnepilz in meine schönen Förmchen aus weißem Porzellan geschmiert, randvoll, das sind gute ein bis zwei Portionen, friere die alle ein, löse die festen Sahnepilzsteine als Pilzsahneformstück, Pilzsahnestein werde ich dazu sagen, Pilzsahnestein das klingt nach Qualität. So konzenriert wie ein Stein Sand hat, so ist unsere Pilzsahnesoße im Stein konzentriert. Den kann man leicht in der Tüte einfrieren und herausholen. Diese rezept wurde zur Erheiterung und Aufwertung der lebensumstände von Alleinekochenden erfunden und ist bisher jedenfalls noch frei zugänglich. Meiner Erfahruing nach wird der Bräter und alle je mit der Pilzsoße je in berührung gekommene Küchengeräte vor dem Abspülen mit den Fingern sehr sauber geleckt. Die Soße ist einfach zu gut. Das machen nur die vielen Kräuter.
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