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Ich bin die Anja und ich werde zu Hause sehr streng erzogen. Meine Mutter schaut immer nach, ob ich auch keine Dummheiten mache, zum Beispiel Pornos unter der Bettdecke lesen. Blöderweise hatte ich die ganze Schulzeit hindurch nur Hitlerpornos unter der Schulbank gelesen. Davon wurde ich ganz feucht. In der Kirche hatten wir nur groben Unfug im Kopf. Wir tauschten Fußballbildchen und Satanistenfigürchen. Wir kicherten laut, sangen Loblieder auf Pussy Riot und unterzeichneten Apelle gegen die Knabenbeschneidung. Dann sangen wir unzüchtige Hexenlieder. Weihrauch und Geisterstimmen taten sich auf. Die Erde bebte. Der Nachbar hatte sein Stöckchen im Anschlag und kam bedrohlich auf mich zu. »Du bist ein unartiges Kind, meine Süße, das hat Gott nicht so gewollt. Wir gehen jetzt gemeinsam ins Verkehrsbüro, und dann begleichst du die Rechnung.« Er brüllte: »Samenraub! Weißt du, was du getan hast?«
»Alter«, sagte ich, »schau vor dich auf den Boden, bald fehlen dir die Hoden!«
»Sandmann, lieber Sandmann, es ist bald soweit, mein Popöchen, das ist müde, und der Penno ist breit!« Da kam der Bofrost-Mann vorbei. »Ich bin der Bofrost-Mann«, sagte der Bofrost-Mann. »Guten Tag«, sagte ich. Kollateralschaden. In meinem Hemdchen war ein Popöchen.
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