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Es war einmal ein Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein kannte keine Zeit. Es existierte einfach nur. Es war einfach nur, was es war und es ist, was es ist. Um seiner Existenz einen Sinn zu geben, begann es zu wollen. Und so wurde das „es“ zum „Über-Ich“.
Aber dieses/dieser wusste nicht, was es wollen sollte, da ihm nichts fehlte. Also nahm er etwas von sich weg, damit es ihm fehlte. Dieses nannte er dann „du“, damit er es fortan erwarten konnte.
Aber in dem Moment, wo er das du von sich weggegeben hatte, konnte er nicht mehr wissen, was er da eigentlich von sich weggegeben hatte (das weißt nur DU).
Er wusste nur, dass ihm etwas fehlte und wollte es wiederhaben. Also nannte sich das Bewusstsein Gott und wartete darauf, dass das, was ihm fehlte (du) zurückkam. Und diese Erwartung nannte er Zukunft.
Und so wurde die Zeit!
Aber sobald das „du“ zurückkam, wurdest du von Gott zwar seelig aufgenommen, aber dadurch bist du in ihm leider auch seelig gestorben, denn du bist in ihm aufgegangen und so existierte nur noch er und nicht mehr du
Und es ward wieder einsam und allein.
Dies war der erste Tag. Und er sah, dass es noch nicht ganz gut war.
Er ging zurück in die Vergangenheit und wollte wieder wollen. Aber er war (völlig unabhängig von der Zeit, die ja nur durch die Erwartung der Zukunft von ihm geschaffen war) um eine Erkenntnis reicher. Somit ist die Erkenntnis eine Dimension über der Zeit - die fünfte mir bekannte.
Die nun zu erschaffende Welt sollte reicher werden und aus mehr bestehen als nur Weggeben - Erwartung (evtl. Parusie) - Erlösung. Und so musste er sich überlegen, war er darüberhinaus wollen sollte. Aber was?
To be continued
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