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Meine Mutter war alleinerziehend. Sie hatte Angst, ich käme auf den falschen Weg, wie sie sagte. Um mich auf dem richtigen Weg zu halten gab's Schläge. Schläge mit einem Meerrohrstock, Schläge mit einem Lederriemen von meinem Vater, Schläge mit der Klopfpeitsche aus der Jugend meiner Mutter (Die hat noch immer geholfen!), Schläge mit einer einem Plastik-Kochlöffel. Immer auf den nackten Hintern! Dafür hatte meine Mutter immer Zeit! Manchmal zog sie mich ganz nackt aus, damit ich mich schäme. Zum Empfang der Schläge musste ich auf mein Bett knien, so, dass der Arsch schön rausstipte. Und dann schlug sie zu und las mir die Leviten - wie sie sagte - während der Schläge. Ich weiss nicht, wie viele sie mir jeweils gab; es tat so weh, dass ich nie bis zum Ende zählen konnte. Ich vermute, es waren immer mehr als 30. Ich weinte, heulte, jammerte; die Mutter schlug immer härter und redete immer lauter im Takt der Hiebe. Sie erreichte immer, dass mein Hintern sehr verschwollen rot war und brannte, wie wenn man ein Feuer darauf angezündet hätte. Meist gab's noch Schläge auf die Oberschenkel. Ich heulte lauter, weil es dort noch viel mehr weh tut. Mutter hat Angst vor einem unerzogenen Kind und dem Tuscheln in der Nachbarschaft; aber sie kam auch ganz schön in Hitze, wenn sie mich schlug. Ich vermute, sie wurde dann erregt. Jedenfalls sie erzog mich hart und es gab die Züchtigungen immer ohne Ausnahme, wenn ich etwas angestellt hatte: vom ganz kleinen Zuspät-nach-hause-Kommen bis zu schlechten Schulnoten und Rauchen. Wöchentlich einmal war, so glaube ich, die geringste Anzahl die ich bekam bis zur Volljährigkeit. Als sie mich dann einmal mit 21 mit Zigarette und Whiskyglas antraf, schlug sie mich wie ein kleines Kind und zwar so schlimm, wie sie noch gepeitscht hatte. Ich jedenfalls kannte die Grenzen in unserer Familie; und das war nicht so schlecht.
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