Demut
Bewertung: 5 Punkt(e)Dragan hat nur etwas über Demut geschrieben, damit es nicht so aussieht als hätte er ausgerechnet zu diesem Thema nichts zu sagen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 67, davon 65 (97,01%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (38,81%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 146 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,373 Punkte, 24 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 9.2. 1999 um 12:20:48 Uhr schrieb Tanna über Demut |
| Der neuste Text | am 19.9. 2023 um 13:23:34 Uhr schrieb schmidt über Demut |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 24) |
am 1.12. 2005 um 19:25:16 Uhr schrieb
am 23.2. 2019 um 10:25:43 Uhr schrieb
am 26.12. 2005 um 16:43:58 Uhr schrieb |
Dragan hat nur etwas über Demut geschrieben, damit es nicht so aussieht als hätte er ausgerechnet zu diesem Thema nichts zu sagen.
Im Wort »Demut« ist De- kein Präfix, wie maw meint. Demut leitet sich ab von Dien-Mut. Und wer hat den heute noch?
Es ist die Zeit des dunklen Reiters -
unsichtbar reitet er durchs ganze Land.
Es ist die Zeit des dunklen Reiters -
unsichtbar seines Pferdes Huf im Sand.
Du Mensch gehst blind daher -
dein Hals streckt sich so weit.
Du Mensch gehst blind daher -
im Alleingang durch die Zeit.
Nimm dich in acht, vor dem dunklen Reiter -
sein Schwert in seinem Halfter steckt.
Nimm dich in acht, vor dem dunklen Reiter
er trifft jeden Hals, der ausgestreckt.
Vor dir kniet ein bedürftiges Kind -
wirst du ihm helfen oder es überseh’n?
Vor dir kniet ein bedürftiges Kind -
beugst du dich runter, bleibst du steh’n?
Die Hufe traben auf dich zu -
das Schwert kann trennen - Kopf vom Rumpf.
Die Hufe traben auf dich zu -
die Klinge funkelt - ist nicht stumpf.
Dein Herz wird weich, du hast’s erkannt -
und kniest zu dem Kinde nieder.
Dein Herz wird weich, du hast’s erkannt -
es schlägt seit Augenblicken wieder.
Der Reiter braust an dir vorbei -
sein Schwert hat dich verfehlt.
Der Reiter braust an dir vorbei -
du lebst noch, weil du weisst, was zählt.
Hättest du dich nicht gebückt, zu diesem Menschen -
des Reiters Schwert hätt’ dich erschlagen.
Hättest du dich nicht gebückt, zu diesem Menschen -
dein eigen Blut würde hier zum Himmel klagen.
Es ist die Zeit des dunklen Reiters -
er bringt sie alle um, die eigensinnig sind.
Es ist die Zeit des dunklen Reiters -
es überlebt, wer sich in Demut beugt zum Kind.
Demut
Seh ich die Werke der Meister an,
So seh ich das, was sie getan;
Betracht ich meine Siebensachen,
Seh ich, was ich hätt sollen machen.
»...und alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in der DEMUT wandle...«
Goethe an Herder (1787)
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