Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 11, davon 11 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 1 positiv bewertete (9,09%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 13.8. 2005 um 19:45:11 Uhr schrieb
wauz über Imperialismustheorie
Der neuste Text am 21.10. 2025 um 07:03:36 Uhr schrieb
Gerhard über Imperialismustheorie
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(insgesamt: 6)

am 21.10. 2025 um 07:03:36 Uhr schrieb
Gerhard über Imperialismustheorie

am 23.9. 2024 um 20:47:49 Uhr schrieb
Christine über Imperialismustheorie

am 1.11. 2016 um 11:47:16 Uhr schrieb
Klara über Imperialismustheorie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Imperialismustheorie«

wauz schrieb am 13.8. 2005 um 19:45:11 Uhr zu

Imperialismustheorie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ist Lenins Imperialismustheorie wahr oder falsch? Lenin schrieb, die Praxis zeige, ob eine Theorie wahr sei. Also ist eine Theorie, aus der sich eine Anleitung zum Handeln ableiten lässt, wahr. Können wir aus der Lenin'schen Imperialismustheorie eine Strategie und Taktik ableiten? Leider reicht sie dazu nicht mehr aus. Die Ratlosigkeit ist ja nicht nur unter den Kommunisten groß. Die gesamte Linke, die Sozialdemokratie und auch das bürgerliche Lager bis weit in die Kreise der Finanzaristokratien stehen im Wald und wissen nicht wohin. Die Politik, die versucht, den vermeintlichen Interessen der Großkapitalisten zu bedienen, verursacht eine immer größere Zerstörung. Das Finanzkapital selbst wirkt destruktiv, wie man am Beispiel der Spekulationen Nick Leesons gut zeigen kann. Das widerspricht alles nicht der Leninschen Theorie, kann sie also keinesfalls widerlegen. Aber es fehlt eine Analyse, die uns zeigt, wo der Hebel anzusetzen ist. Eine neue Untersuchung der Verhältnisse, die sich wissenschaftlich an den Tatsachen ausrichtet, wird unvermeidlich große Ähnlichkeiten mit den Ergebnissen älterer Diagnosen aufweisen, eben darum, weil viele der Tatsachen sich nicht geändert haben. Was aber hat sich verändert? Viel! Sehr viel! Eben dieses zu erforschen, ist jetzt die Aufgabe. Das kapitalistische Prinzip, maximalen Profit zu machen, hat sich nicht verändert. Verändert hat sich, wie Profit gemacht wird. Viele der »alten« Profitmethoden sind nach wie vor im Gebrauch. Es gibt immer noch die »sweatshops«, wo mit primitivsten Methoden die Arbeitskraft rüde ausgesaugt wird. Immer noch fallen Armeen in fremde Länder ein, damit ein Tross aus gewissenlosen Kaufleuten plündern kann. Es gibt immer noch gewerkschaftlich regulierte High-Tech-Betriebe, in denen die Arbeiter in relativem Wohlstand sich eben nicht zu Tode schuften. Es gibt jetzt aber auch andere Formen. Ein nicht unwesentlicher Teil ist geistige Arbeit, zum Beispiel in IT-Betrieben. Mehr und mehr wird auch Arbeit geleistet, die mit Produktion eigentlich nichts mehr zu tun hat, da sei Marketing und Werbung genannt. Dazu kommt, dass jede Menge Profit scheinbar ganz ohne jede Produktion gemacht wird.

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