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Bernhard-Rüdiger von Spei zu Übel schrieb am 21.5. 2013 um 09:55:52 Uhr über

Einem-Mann-den-nackten-Po-versohlen

Ich stamme ja noch aus der Kriegsgeneration, und einmal in der Woche war Schulgottesdienst angesagt. Heute sollte sogar der Bischof kommen und uns eine Predigt über Zucht und Ordnung halten. Blöderweise hatte ich die ganze Schulzeit hindurch nur Hitlerpornos unter der Schulbank gelesen. Davon wurde ich ganz feucht. Mein Onkel war zugleich mein Chef. Er war ein aufrechter Sozialdemokrat, der niemals auch nur versucht hätte, die Arbeiterklasse zu verraten. Wir wissen ja, wie böse es später mit der SPD endete. Ich bekam einen furchtbaren Schock.

»Was haben Sie sich dabei gedacht, junges Fräulein«, tadelte mich der Oberboss. »Du keine elende Hure. Weißt du, dass du unsere gute Nachbarschaft ruiniert hast? Das wird mich ein Vermögen kosten!« »Ich werde dich so lange versohlen, bis dein geliebter Po zum Fahrkartenautomat wird

»Alter«, sagte ich, »schau vor dich auf den Boden, bald fehlen dir die HodenIn seinem rosa Barbiepuppenkleid sah der miese Schlägertyp äußerst lustig aus. »Mach mir doch mal die Schinder-Ellawitzelte ich. Alle Rührstäbe und Lineale waren explodiert und Ölde wurde zum Atomtestgelände erklärt.

Ich war glücklich. Die böse Geschichte hatte ein gutes Ende.




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