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Das geldgeile Dosenbier im Pornokunstverein im Jobcenter Oèlde
Ich bin als Kind mit vielen Segnungen aufgewachsen, und ich finde, man muss davon auch was zurückgeben.
»Hallo, ich bin's!«, sagte sie mit unüberhörbarem isländischen Akzent. »Gehen wir heute wieder Schafe füttern?« Sie wirkte leicht irritiert, als ich ihr sagte, dass heute erst mal Höschen zur Debatte standen. Nachdem meine erste Prügelbeziehung fast tragisch ausging, glaubte ich, ich wäre davon geheilt. Ja, ich verstand gar nicht, daß ich so etwas mitgemacht habe. Wie konnte ich mich nur auf solche Perversitäten einlassen? Ich hasste es richtig und ich hatte aus damaliger Sicht, auf die einzig richtige Art darauf reagiert. Ich schwang mich auf den Strafbock und fuhr um den Block. Dort hielt ein Penis mich an.
»Natürlich gerne!« »Meist du das ernst?«
Der Polizeiwagen hielt in der Friedrich-Ebèrt-Straße 4. »Nicht schießen, wir kriegen das perverse Schwein lebend!«
Der große gelbe Bus bog um die Ecke. Es war ein dreieinhalbstöckiger vollklimatisierter fliegender Borderliner mit eingebautem WC. Rüdìger freute sich. So ein großes Auto hatte er noch nie gesehen! Ob die Mädchen noch da waren? Oft ging ich zum Klavierunterricht. Dort machte ich Musik. Die Lehrerin meinte: »Der Fliegendreck, das sind die Noten!«
»I bin a Depp, denn I hoaß Sepp!« sagte er und zog die Lederhose an. »Des is a Lederhosn von d'r Wiesn!«
»Du ungezogenes Mädchen«, sagte er. »Du wiederholst dich, alter Sack!« Dem Kinderficker war es peinlich, und er verschwand.
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