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Vegetarische Kost: Wie gesund ist sie wirklich?
Wem angesichts von BSE, Schweinepest und
Salmonellen der Appetit auf Wurst und Fleisch vergangen ist, kann sich trösten: Fleischlos lebt es sich gesünder, zumindest was das Herz angeht.
Vegetarier haben ein um 24 Prozent reduziertes Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu sterben als ihre Fleisch essenden Mitbürger. Dies ergab eine Auswertung fünf großer Studien zum Thema Vegetarismus. Bei den Todesursachen Schlaganfall oder Krebs fanden sich allerdings keine Unterschiede zwischen Vegetariern und Nicht-Vegetariern.
Vegetarier lehnen Fleisch, Fleischprodukte und Fisch ab. Dafür essen sie viel Vollkornprodukte, Gemüse oder Obst und sind deshalb bestens mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Gleichzeitig nehmen sie wenig tierisches Fett und Cholesterin auf – wichtige Verursacher von Herz-Kreislaufkrankheiten und Fettstoffwechselstörungen. Hinzu kommt: Vegetarier leben in der Regel auch sonst gesundheitsbewusst. Sie rauchen selten, trinken wenig Alkohol, bewegen und entspannen sich viel und regelmäßig.
In einer Studie des Iglo-Forums von 1997 gaben fünf Prozent der Befragten im Alter zwischen 15 und 30 an, sich vegetarisch zu ernähren. Weitere 25 Prozent essen nur einmal pro Woche oder seltener Fleisch. Gründe für ein fleischloses Dasein gibt es viele: gesundheitliche Aspekte, ein Leben im Einklang mit der Natur, Ehrfurcht vor dem Leben oder ethische Bedenken gegen tierische Lebensmittel
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