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Ich wurde damals noch sehr oft geschlagen. Die Art meiner Bestrafung war verschieden. Zu Hause gab's den Gürtel auf den nackten Popo. Manchmal wurde die Haue vorher angekündigt, dann musste ich abends, bevor ich ins Bett ging, mich fertig machen d. h. ich legte mich bäuchlings auf mein Bett, legt ein dickes Kissen unter den Hüften, zog mir die Pyjamahose ein Stück runter, dass der Popo blank war, und rief nach unten, dass ich „so weit sei». Nach ein paar Minuten kam dann mein Vater hoch, erklärt mir, warum ich jetzt bestraft wurde, zog dann seinen Hosengürtel aus den Schlaufen und gab mir damit je nach Schwere des Vergehens zwischen fünf und 20 Hiebe auf meinen Blanken, mit etwa einer halben Minute Abstand zwischen den Hieben, wobei es laut klatschte. Fünf Hiebe waren noch ganz gut auszuhalten, aber alles über zehn war schon recht schmerzhaft. Unter zehn Hieben war „der große Popovoll „, weniger als zehn der „kleine Popovoll „. Mehr als zehn gab's aber auch selten, und wenn, bekam ich nach zehn eine Pause und konnte meinen Hintern reiben und meist sogar mit einem feuchten Waschlappen kühlen, bevor der letzte Teil kam. Den« großen Popovoll" gab's vielleicht ein bis zweimal im Jahr.
Wenn meine jüngere Schwester, die mit mir in einem Zimmer wohnte ihren Popovoll bekam, musste ich rausgehen, so wie sie bei mir. Als wir etwas älter waren, sagten wir unseren Eltern, es würde uns nichts ausmachen, wenn die Schwester beim Arschvoll zusieht, und so bekamen wir es dann meist in Gegenwart der Schwester. Es war für mich immer aufregend, bei Martinas Arschvoll zuzusehen und zu beobachten, wie sich ihre Popobacken im Laufe der Haue röteten. Aufregend auch, wenn meine ältere Schwester im Nebenzimmer ihren Popovoll bekam. Das Klatschen war immer deutlich zu hören, zumal wir immer dafür sorgten, dass die Zimmertüren angelehnt waren. Wie gerne hätte ich zugesehen, wie meine große und überlegene Schwester den Arsch aus geklatscht bekam.
In der Schule gab es damals keine Haue auf den Hintern mehr, zumindest nicht offiziell. Was manchmal unter vier Augen hinter verschlossenen Türen sich abspielte, ist ein anderes Thema. Nur zwei Lehrer waren eine Ausnahme. Eine gab, wenn auch selten, Ohrfeigen, und das auch nur bei Jungs. Der andere hat eine ganz eigene Methode der Bestrafung. Wenn er einen Schüler bestrafen wollte, was fastin jeder Stunde einmal vorkam,ging er zu dessen Bank, griff ihm (ihr)in sah und drehte den Kopf, sodass eine Wange fast waagrecht dargeboten wurde. Dann schlug er mit einem Holzlineal von oben mehrmals auf die Backe des Schülers (der Schülerin), wobei es jedes Mal ein typisches ganz helles Klatschen gab.meine Banknachbarin kann recht oft in den Genuss einer solchen Züchtigung, was für mich immer aufregend war.Zuerst schlug er immer auf ihre rechte Backe, wobei sie von mir weg sein die andere Richtung. Beim zweiten Durchgangschlug er ihr dann auf die linke Backe, wobei sie dann zu mir rüber sah.Ich konnte einfach nicht meinen Blick von diesem Spektakel wenden!Eigenartigerweise wich sie meinen Blick nicht aus, während es auf ihrer Wange klatschte, sondern sah mir dabei direkt in die Augen, wobei schon mal ein paar Tränen von ihrenBacken tropfte.Aaus heutiger Sicht erscheinen einem diese Bestrafungen seltsam, aber damals waren sie völlig normal.gemessen an den damaligen Verhältnissen würde ich meine Bestrafung, insbesondere zu Hause, als durchaus maßvoll bezeichnen.Hausarrest gab‘s übrigens nie,nach dem Arschvoll war alles vergeben und vergessen .Damals waren eben ganz andere Verhältnisse.
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