Schreibverbot
Bewertung: 3 Punkt(e)Schreibverbot ist doch nur ein anderes Wort für Zensur. Wer trotz eines solchen Verbotes seinen Gedanken freien Lauf lässt und sie zu Papier bringt, der ist wirklich mutig.
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| Der erste Text | am 26.4. 2001 um 14:50:46 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Schreibverbot |
| Der neuste Text | am 28.6. 2023 um 11:57:48 Uhr schrieb schmidt über Schreibverbot |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 10) |
am 17.5. 2022 um 00:01:52 Uhr schrieb
am 1.8. 2021 um 18:54:54 Uhr schrieb
am 11.3. 2008 um 18:00:46 Uhr schrieb |
Schreibverbot ist doch nur ein anderes Wort für Zensur. Wer trotz eines solchen Verbotes seinen Gedanken freien Lauf lässt und sie zu Papier bringt, der ist wirklich mutig.
ist das ein Grundrecht, das, wenn man davon beschnitten, als Folter bezeichnet werden kann? So wie das Recht auf würdige Fäkalentsorgung, Trinken, Essen, einen Schlafplatz und eine halbe Stunde Rundgang? Hmm...Amnesty International weiss da wohl besser Bescheid. Jedenfalls - wenn man im Schweizer Militär in den Knast kommt, dann ist in der Zelle eine Bibel, und - man hat das Recht, neben den Mahlzeiten, Papier und Stift zu bekommen...wohl um sich mit seinen Sünden auseinanderzusetzen. Leider war ich selbst viel zu kurz drin und hatte dann weiss Gott anderes zu tun, als nach Papier und Bleistift verlangen zu müssen.
Einem Menschen wird untersagt, sich in schriftlicher Form einem anderen Menschen mitzuteilen. Warum? Weil diese Mitteilung eine subjektive Meinung darstellen könnte, die möglicherweise von öffentlicher Meinung abweicht, in totalitären Systemen gar mit dem Tod geahndet wird. Auch, aber in erster Linie deswegen, weil die Schrift leichter zu reproduzieren ist, zu vervielfältigen, unter die Leute zu bringen, als wenn man als reiner Redner ohne Hilfe der Medien versucht, ein Forum zu finden. Das gesprochene Wort hat mehr Macht als das geschriebene, doch was nützt das, wenn wir diese Worte nicht vermitteln können an Andere, die in der Lage sind, die Worte sinnvoll zu gebrauchen?
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