virtuell
Bewertung: 4 Punkt(e)Das Virtuelle ist die Apotheose des Zufälligen. Und Zufall sagen wir doch dann, wenn uns der Blick auf größere Zusammenhänge fehlt?
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,119 Punkte, 17 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 24.2. 1999 um 15:03:28 Uhr schrieb Tanna über virtuell |
| Der neuste Text | am 31.10. 2024 um 07:38:48 Uhr schrieb schmidt über virtuell |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 17) |
am 26.4. 2002 um 20:39:30 Uhr schrieb
am 16.9. 2013 um 13:00:55 Uhr schrieb
am 20.8. 2010 um 11:00:10 Uhr schrieb |
Das Virtuelle ist die Apotheose des Zufälligen. Und Zufall sagen wir doch dann, wenn uns der Blick auf größere Zusammenhänge fehlt?
Virtuell:
künstliche Erschaffung von Menschen und Figuren, nach einer bestimmten
idealen Vorstellung, in einem nicht realen Raum, also vituell im Computer.
Der Sinn liegt in der selektiven Auswahl von bestimmten Eigenschaften und Ausschluss von nicht gewünschten Eigenschaften. Damit können Schönheitsideale an Menschen geformt werden, ohne dass ein echter Mensch mit individuellen Merkmalen das Wunschbild stört. Vituelle Menschen sind universell einsetzbar, haben keine eigenen Ansprüche und sind den aktuellen Modetrends stets anpassbar und beliebig veränderbar.
Jeder von uns lebt in einer virtuellen Realität. Realität ist in einem gewissen Sinne immer virtuell, denn sie existiert nur in unseren Köpfen.
Die physische, äußere Realität des uns umgebenden Universums ist viel zu komplex, viel zu groß, als daß wir sie jemals verstehen oder vernünftig darin leben könnten. Daher erschafft sich unser Gehirn aus den Sinnesinformationen, die es von außen erhält, eine virtuelle Realität, eine Abstraktion, die bestimmte Muster in unseren Sinneswahrnehmungen als relevant und andere als irrelevant einordnet.
Virtuell ist meistens im höchsten Maße nutzlos, da mir als Raucher ein virtuelle Streichholz im realen Regen nichts nützt.
Ist vielleicht ein etwas gewagtes Beispiel, aber Übertreibung dient ja nur der Anschaulichkeit.
Der virtuelle Raum ist die Aufhebung der raumzeitlichen Beschränkungen, den der physische Raum dem Menschen auferlegt hat. Es ist die Idee das Undenkbare denkbar zu machen, das Scheinbare erscheinen zu lassen.
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