Wels
Bewertung: 5 Punkt(e)Der Wels ist ein weithin überschätztes Tier von beschränktem Horizont, träge, und für die globale Energieversorgung nahezu nutzlos. Trotzdem bin ich für den Welz. Weil er nämlich flacher ist als das Oppossum.
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| Der erste Text | am 25.9. 2000 um 17:59:57 Uhr schrieb zerberst über Wels |
| Der neuste Text | am 18.12. 2025 um 18:08:13 Uhr schrieb Gerhard über Wels |
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am 7.5. 2005 um 20:26:34 Uhr schrieb
am 18.12. 2025 um 18:08:13 Uhr schrieb
am 2.8. 2020 um 15:03:06 Uhr schrieb |
Der Wels ist ein weithin überschätztes Tier von beschränktem Horizont, träge, und für die globale Energieversorgung nahezu nutzlos. Trotzdem bin ich für den Welz. Weil er nämlich flacher ist als das Oppossum.
Dieser langgstreckte, regelmäßig gezackte Bergrücken, der Große Wels, wirkt um diese Tageszeit unheimlich.
Hier, am westlichen Ende, führen fächerförmig Grate zu ihm hoch. In regelmäßigen Abständen tauchen weitere Grate auf, die schräg zum Kamm hochführen. Sie sind gut zu erkennen, weil die Sonne schon tief steht und jeder Grat einen deutlichen Schatten wirft. Diese Grate finden sich auch auf der Nordseite des Bergrückens.
Das zerklüftete Gebirge am östlichen Ende, der Welskopf, ist nicht mehr zu sehen: dort ist es schon Nacht.
Daß wir einen riesigen, versteinerten Fisch (den "Dinobrithystoichthys“) vor uns haben, dessen Gräten heute Grate sind - diese Erkenntnis bewirkt einen plötzlichen Schock.
Kaum glaubhaft, daß etwas so Offensichtliches verschwiegen wird. „Wir haben wenig Touristen - nämlich, die spüren etwas! Ein chly chly chly wenig spüren die etwas!“
Und meint ein Fremder „wie ein Fisch, finden Sie nicht?“ dann wird, in einem schlimmen Dialekt, aber verständlich genug, geantwortet:
„Wir haben einmal einen Verrückten im Dorf gehabt! Der hat dieses auch immer behauptet! Ha! Genau wie Ihr!“
Wessen Wels ist das? zeterte der Aquariumswächter und wedelte mit dem Dreizack. Wenn der Welsbestitzer sich weder meldet noch wendet, werden wir dem Wels andere Websaiten aufziehen!
Kuno der Killerwels, der ja angeblich aus einem Mönchengladbacher Teich heraus einen Dackel geschnappt und verspeist hat, ist seitdem nie wieder aufgetaucht und deshalb wohl eher ein Fabelwesen.
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